Fröhlicher Jux-Triathlon des SV Staffhorst

Vom Wok-Walk zu Zewa-Zupfer

Das Spiel heißt „Schieb einen rüber“. - Fotos: mks

Harbergen - Eine Stunde nach Beginn des Jux-Triathlons hatten sich bereits zehn Teams bei Jasmin Thiele registrieren lassen. Am letzten Tag der Sportwoche des SV Staffhorst stellten sich Mannschaften von drei bis fünf Mitspielern der Herausforderung in Disziplinen mit vielversprechenden Namen wie „Wok-Walk“, „Zewa-Zupfer“, „Schätzchen“, „Spießige Mutter“, „32 heb auf“ oder „Schieb einen rüber“.

An einem frühen Sonntagmorgen Schraubenmuttern hochkant zu stapeln, Wasser in einem Wok über eine Wippe zu transportieren und in Flaschen zu füllen oder Spielkarten in einen Eimer zu zielen, erwies sich als ebenso schwierige wie amüsante Aufgabe, an der nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer ihren Spaß hatten. Die Theatergruppe hatte Spielstationen vorbereitet, die die „Triathleten“ zur Höchstform auflaufen ließen.

Der Jux-Triathlon gilt traditionell als probate Maßnahme, den „Kater“ der Disco-Nacht vom Vorabend zu vertreiben.

Die Fete am Ende der Sportwoche stand unter dem Motto „Spanische Nacht“, zu der Gastgeber und viele Gäste in passendem Outfit kamen. Organisiert wurde sie in diesem Jahr von der Tischtennis-Sparte. Sie zeichnete auch für ein abgestimmtes kulinarisches Angebot verantwortlich: „Küchenfee“ Heidrun Oeckermann servierte Tapas und Paella.

Insgesamt zog der Vorstand des SV Staffhorst um Vorsitzenden Gunnar Falldorf eine positive Bilanz der Sportwoche. „Unser Verein ist klein genug, dass man sich kennt und aufeinander freut und so groß, dass wir eine Woche Programm bieten können“, sagt Ute Lüschow. Bewährt habe sich die Aufteilung in fünf Arbeitsgruppen, die im Rotationsprinzip für Spielangebote und Arbeiten auf dem Gelände verantwortlich sind.

Sieht nur einfach aus: der Wok-Walk.

Start der Sportwoche war vor einer Woche der Kinder- und Jugendtag mit 78 Teilnehmern, unter ihnen 18 Ferienkinder aus der Tschernobyl-Region. An den Folgetagen fanden Punkt- und Freundschaftsspiele auf dem Fußballplatz statt. Am Beachvolleyball-Turnier am Samstag nahmen zehn Vereine, Familien, Freundeskreise und Nachbarschaften teil. Während der Aktionstage war der neue Spielplatz am Sportplatz, der kurz vor dem Veranstaltungs-Marathon fertiggestellt wurde, eine gefragte Adresse. In Kürze soll die Restaurierung der Grillhütte abgeschlossen werden.

Viele Einwohner hatten jeden Abend der letzten Woche auf dem Sportplatz verbracht. Der Erfolg habe viele Väter, sagte Ute Lüschow. Neben dem Engagement der Mitglieder nannte sie die Verbundenheit der Einwohner zum Verein und nicht zuletzt „das goldene Wetter“. - mks

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