Arbeiten an der Grundschule Siedenburg im Plan

„Wir haben genug Zeitpuffer“

Ortstermin in der Siedenburger Schule: Sonja Küfe, Michael Schubert, Karen Hausner, Heinz Norrenbrock und Rainer Ahrens (v.l.). - Foto: Kurth-Schumacher

Siedenburg - „Durch die Wetterbedingungen im Januar haben wir vier Wochen verloren“, sagte Siedenburgs Bauamtsleiter Michael Schubert bei der Begehung der Baustelle „Schule“. Trotzdem bestehe kein Zweifel daran, dass der Zeitplan eingehalten werden kann: „Wir haben genug Zeitpuffer.“

Am Mittwoch machten sich Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens, Architekt Heinz Norrenbrock, Schulleiterin Karen Hausner und Fördervereinsvorsitzende Sonja Küfe ein Bild von der aktuellen Lage. Die gute Nachricht: Die Klassenräume im Bestandsgebäude sind bereits in einem frischen Gelbton gestrichen, die elektrischen Leitungen sind verlegt, der Einbau der neuen Akustikdecken steht unmittelbar bevor. Noch in dieser Wochen sollen die Arbeiten im Altbau abgeschlossen werden. Der neue Sanitärtrakt ist ebenfalls kurz vor der Fertigstellung.

Der Anbau der Mensa, der ursprünglich in einem zweiten Bauabschnitt erfolgen sollte, erweist sich schon im Rohbau als gewinnbringend: Die gläserne Front lässt die Aula sehr viel heller erscheinen. Der Einbau von Trennwand, Decke und Fußboden steht noch aus.

Aktuell sind kommunale Mitarbeiter mit Unterstützung von Freiwilligen aus den Reihen der Elternschaft dabei, im Sockelbereich der Hauswände im Innenhof Spritzschutzplatten zu verlegen. Zwischen dem Alt- und dem Neubau wird ein Schulgarten entstehen.

Die Ausschreibung für die Gestaltung der Außenanlagen soll Anfang der kommenden Woche erfolgen. Zielvorgabe ist, dass Mitte Juni alle Arbeiten im Innen- und Außenbereich abgeschlossen sind. Parallel dazu erfolgt schrittweise der Umzug. Karen Hausner: „Wir haben bereits die ersten Kisten gepackt.“ Bis zum Beginn des Kreisjugendzeltlagers soll die Schule in Borstel weitgehend geräumt und Mobiliar wie Schrankwände und Tafeln im neuen Domizil eingebaut werden. „Die Jugendfeuerwehr wird das Gebäude nutzen, und wir wollen uns nicht in die Quere kommen“, erklärte Karen Hausner.

Sonja Küfe koordiniert den Einsatz der freiwilligen Helfer. Unterstützung ist beim Umzug gefragt, bei der Reinigung der Klassenräume, beim Umsetzen von Sandkasten oder Fahrradschuppen, bei der Verpflegung der Helfer-Trupps. Der Rücklauf lässt darauf schließen, dass viele Einwohner bereit sind, sich einzubringen. Auch die Feuerwehr hat ihre Hilfe zugesagt.

Karen Hausner und ihre Kollegen sind darauf eingestellt, in den Sommerferien die letzten Schritte des Umzugs zu vollziehen. Bis dahin wird die Grundschule auch einen Namen haben: Bis Samstag können Schüler, Eltern, Unterstützer und Freunde der Grundschule über die Homepage (www.grundschule-sg-siedenburg.de) an der Abstimmung teilnehmen. Zur Wahl stehen den Siedenbrugern die Namen „Grundschule am Speckenbach“, „Fünf-Eichen-Grundschule“, „Grundschule auf der Bleiche“ und „Grundschule am Storchennest“. - mks

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