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Vom Garten auf die Wiese: „High Flames“ in „Metal-Maasen“

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Von: Martina Kurth-Schumacher

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Jinx aus Nienburg sind Co-Headliner in Maasen.
Jinx aus Nienburg sind Co-Headliner in Maasen. © privat

Festivalauftakt in der Region: Freitag eher melodisch und „am Samstag kommen wir richtig zur Sache“

Maasen – Der Countdown für das „High Flames Festival“ läuft: Nach intensiven Vorarbeiten geht es jetzt auf die Zielgerade. Das Verlegen von Wasser- und Stromleitungen gehört zu den letzten Maßnahmen für das „große Ding“, mit dem der Freundeskreis um Jascha Knost und Benjamin Walz am 27. und 28. Mai in Maasen die Festivalsaison in der Region eröffnet.

Daran, dass sie alles im Griff haben, lassen sie keinen Zweifel. Jascha Knost bringt als nebenberuflicher Security-Mitarbeiter Erfahrung aus der Branche mit und ist offiziell Veranstalter des Rock- und Metalfestivals. Er zeichnet für die Bandauswahl verantwortlich.

Zum Team gehören Co-Veranstalter Benjamin Walz sowie Lena Knost, Tim Finke, Alisa Lenz, Ann-Kathrin Heinrich, Aileen Oster, Sebastian Nehe und Jeffrey Gerszewski; sie haben feste Aufgabenbereiche übernommen. Alle sind begeisterte Festival-Gänger und wissen somit, wie eine Veranstaltung dieser Art laufen muss, damit das Publikum seinen Spaß hat.

An das Projekt haben sich die jungen Hardrock-Fans, Alter: zwischen Anfang 20 und Anfang 30, langsam herangetastet. Greifbar wurde der langjährige Traum eines eigenen Festivals mit dem Live-Konzert von „Watch out Stampede“ im Jahr 2020, das die Freunde auf dem Sulinger „Reload“ 2019 gewonnen hatten – ein Auftritt im sehr kleinen Kreis im Garten von Knosts Elternhaus in Maasen. Für die Neuauflage eines „Festivals at home“ konnten sie 2021 die Bremer Formation „Notausgäng“ begeistern. Damit wurde ihr Plan für ein Konzert in größerem Rahmen konkret.

„Alle Bands sind klasse – auch die Newcomer“

Kontakte zur Gemeinde und den Anliegern knüpften sie im letzten Sommer, inzwischen sind alle Eventualitäten abgesprochen – mit Verwaltung, Landkreis, Feuerwehr und Rettungsdienst. „Von allen kam positives Feedback, wir werden umfangreich unterstützt“, sagt Jascha Knost, der seit Wochen „rund um die Uhr“ mit Festivalangelegenheiten beschäftigt war.

Froh sei man, dass sich die Maaser auf dieses Großevent einlassen. Großartig sei etwa das Entgegenkommen von Bernd Borchers – er überlässt ihnen ein Gelände als Campingplatz – und von Holger Plate, der die Festivalwiese und ein Areal als Tagesparkplatz zur Verfügung stellt. Jascha Knost: „Holger ist außerdem immer da, wenn es etwas anzupacken gibt.“

18 Bands werden auf der Bühne stehen. „Von der Tendenz her wird es am Freitag eher melodischer zugehen, am Samstag kommen wir richtig zur Sache“, sagt Lena Knost. Als Headliner werden „Maelføy“ aus Ganderkesee und „Resist The Ocean“ aus Nürnberg, Sieger des Reload Festival Bandcontests 2019, gehandelt; Co-Headliner sind „Jinx“ (Nienburg) und „Setyøursails“ (Köln).

„Alle Bands sind klasse – auch die Newcomer aus der Region. Ich bin sicher, dass sie durch die Bank eine tolle Show ablegen“, unterstreicht Benjamin Walz.

Das Wochenendticket kostet 29 Euro beziehungsweise 39 Euro inklusive Camping. Bewusst habe man den Preis niedrig angesetzt, damit der Besuch für jedermann bezahlbar sei.

Die High-Flames-Organisatoren Benjamin Walz, Lena Knost und Jascha Knost (von links).
Die High-Flames-Organisatoren Benjamin Walz, Lena Knost und Jascha Knost (von links). © Martina Kurth-Schumacher

Die genaue Anzahl der verkauften Karten habe man nicht parat, da das Gros über den Ticket Shop „Nightary“ abgegeben wurde, man wisse aber, dass Fans aus ganz Deutschland anreisen werden.

Eintrittskarten gibt es noch im Dorfmarkt in Mellinghausen. „Wir freuen uns, dass wir ihn als Vorverkaufsstelle vor Ort mit im Boot haben“, sagt Jascha Knost. Außerdem werde man eine Abendkasse einrichten. Nach Absprache mit den Behörden ist das Gelände für 1500 Besucher ausgelegt – Helfer und Ordner inklusive.

Die Siedlung um das Festivalgelände in Maasen wird eingezäunt, die Wege zur Bühne und zum Campingplatz seien aber trotzdem sehr kurz, betont Benjamin Walz.

Der einzige Unsicherheitsfaktor der Open-Air-Veranstaltung ist das Wetter. Die Organisatoren sind entspannt. Lena Knost: „Wacken ist auch genial. Und da regnet es eigentlich immer!“

Die Set-List

Freitag, 27. Mai:

13.15 - 14 Uhr Sound of Sulingen

14.25 - 15.10 Uhr Twist of Fate

15.35 - 16.20 Uhr Still in Progress

16.45 - 17.30 Uhr Bad Assumption

17.55 - 18.40 Uhr Glassback

19.05 - 20.05 Uhr Jaded

20.30 - 21.45 Uhr Jinx

22.10 - 23.25 Uhr Maelføy

23.50 - 00.50 Uhr Fragmentshader

Samstag, 28. Mai:

13.15 -14 Uhr Maybe Tomorrow

14.25 - 15.10 Uhr Through The Valleys

15.35 - 16.20 Uhr Camp Jason

16.45 - 17.30 Uhr Call It Tragedy

17.55 - 18.40 Uhr Never Back Down

19.05 - 20.05 Uhr Waves Like Walls

20.30 - 21.45 Uhr Resist the Ocean

22.10 - 23.25 Uhr Setyøursails

23.50 - 00.50 Uhr Rambomesser

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