Starkregen macht am Schützenfestsamstag in Maasen Sondereinsatz erforderlich

Erst trocknen, dann feiern

Mediengruppe Kreiszeitung
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Maasen - „Hier war ‚Land unter’“, berichtet Maasens Schützenpräsident Henry Meier – aktuell auch Scheibenträger – vom Schützenfestsamstag: Starkregen sorgte am frühen Abend dafür, dass vor Schützenhaus und Festzelt das Wasser stand.

Den Marsch zur Residenz von Wilfried „Der Weinexperte“ Mesloh, begleitet von „Sound of Sulingen“, die Scheibenparade und den gemütlichen Umtrunk in des Königs Garten sowie die Rückkehr zum Festzelt hatten die Schützen gerade so absolviert, als der Regen einsetzte. Der verstärkte sich während des Kaffeetrinkens kräftig, machte einen Sondereinsatz erforderlich: Die Firma Hartmann Zaunbau aus Mellinghausen half mit einer großen Ladung Rindenmulch zum Trockenlegen des Festplatzes aus – ihr gilt der Dank des Vorstandes ebenso wie den Kameraden der Ortsfeuerwehr Maasen, die beim Verteilen des Materials halfen. Und die Umzüge an beiden Tagen absicherten. Und deren Feuerwehrhaus ausnahmsweise für das Schützenhaus als Wahllokal „einsprang“.

So gelangten die Gäste relativ trockenen Fußes zum trotz des Regens gut besuchten Festball, zu dem sich Abordnungen der befreundeten Schützenvereine Mellinghausen-Ohlendorf, Brake und Gaue einfanden. Zuvor gab es eine Premiere: Elke Meier bekam den erstmals im Rahmen des Königsschießens ausgeschossenen Witschke-Wanderpokal überreicht, den das Autohaus Witschke stiftete. Andreas Witschke sorgte auch dafür, dass die Majestäten an beiden Festtagen stilvoll im Cabrio chauffiert wurden. Zur Musik der „Rio Tanzband“ feierten die Maasener Schützen und ihre Gäste bis in die oft zitierten frühen Morgenstunden.

Beim Antreten am Sonntag übernahm, wie am Vortag, „Hauptmanns-Praktikantin“ Katrin Meier das Kommando, die sich auf die Ablösung von Hauptmann Heinrich Schünemann vorbereitet. Und energisch durchgriff, zu spätes Erscheinen, gestreifte Hosen und ähnliche Vergehen wurden mit Zahlungen in die Kasse für die Kinder des Vereins geahndet.

Diesmal führte der Umzug, wiederum mit den Spielleuten von „Sound of Sulingen“, zu Kinderkönig Hergen Wieja nach Mellinghausen. Unterwegs galt es mit den Mellinghäuser Schützen „Zollformalitäten“ zu regeln – die öffneten nach intensiven Verhandlungen und Aushändigung von Süßigkeiten für die Kinder, einer Mettwurst, einer Ladung „Kurze“ sowie Likör für die Damen die Schranke. Beim Umtrunk im Garten der Familie des Kinderkönigs genoss man den Schatten, denn die Sonne meinte es am Sonntag sehr gut mit den Schützen – „Frau Kommandantin“ auch, sie entschärfte die Anzugsordnung. Zurück im Festzelt spielten „Sound of Sulingen“ auf und DJ Wilfried Vogelsang sorgte für Musik – „open End“, denn viele Maasener Schützen nehmen sich den Montag frei, um auch am Sonntagabend gebührend feiern zu können.ab

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