Rat Maasen verlegt Bereich an die Reithalle

Spielplatz kommt auf den Sportplatz

Maasen - Der Spielplatz vom Baugebiet „Im Flüth“ wird auf das Sportplatzgelände an der Reithalle verlegt – diesen Beschluss fasste der Gemeinderat Maasen in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend.

Hintergrund ist eine Anregung aus der Mitte der Ratsmitglieder, das insgesamt 880 Quadratmeter große Areal in ein Baugrundstück umzuwandeln.

Die Verwaltung erhielt den Auftrag, das dafür notwenige Änderungsverfahren zum Bebauungsplan in Gang zu setzen. Das Grundstück soll mit einer Bauverpflichtung belegt werden. Die Entscheidung, den Spielplatz zu verlagern, fiel mit acht Jastimmen bei einer Gegenstimme (Marvin Meyer).

Langfristig müsse man sich weitere Gedanken über die Ortsentwicklung machen, sagte Gemeindedirektor Rainer Ahrens. Die Bevölkerungszahl sei in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen. Zum 30. Juni 2015 lag sie laut Auskunft der Verwaltung nur noch bei 471 Einwohnern, die Zahl der Sitze im Gemeinderat Maasen wird sich daher im Zuge der Kommunalwahl auf sieben reduzieren.

„Ein Bauplatz ist ein Anfang, aber keine Lösung“, sagte Ahrens, zumal es im letzten Jahr mehrere Anfragen nach Baugrund gegeben habe.

Einstimmig bewilligte der Rat jeweils 150 Euro für die Jugendfeuerwehr Ohlendorf und den Schützenverein Maasen als Zuschuss für die Jugendarbeit. Die Ratsvertreter entsprachen damit den entsprechenden Anträgen der Vereine.

Neu aufgelegt wird der Seniorennachmittag am Vortag des Erntefestes, zu dem alle Einwohner ab 60 Jahren mit ihren Partnern eingeladen sind (Freitag, 16. September, 14.30 Uhr). Der Gemeinderat stellte für die Veranstaltung, die im Festzelt an der Schützenhalle stattfindet, ein Budget in Höhe von 1 300 Euro zur Verfügung. Bürgermeister Fred Könemann bittet seine Ratskollegen um Vorschläge für die Programmgestaltung.

Seniorennachmittag am 16. September

Der Rat verständigte sich auf die Entschädigungssätze für Mitglieder des Wahlvorstands und des Gemeindewahlausschusses der Kommunalwahl im September. Analog zu den benachbarten Gemeinden erhalten der Gemeindewahlleiter und dessen Stellvertreter sowie Mitglieder des Ausschusses eine Entschädigung von 16 Euro.

Aufgrund des hohen Zeitaufwands ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit wird den Mitgliedern des Wahlvorstands abweichend vom vorgegebenen Richtsatz 30 Euro gezahlt. - mks

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