Siedenburg: Ausschuss bestätigt Notwendigkeit der Investitionen

Einrichtung für die Schule

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Mediengruppe Kreiszeitung

Siedenburg - Anträge der Grundschule Siedenburg standen am Donnerstag auf dem Prüfstand des Schul- und Kulturausschusses der Samtgemeinde Siedenburg. Mit empfehlenden Beschlüssen reichten die Mitglieder die Anträge für das Haushaltsjahr 2016 zur weiteren Beratung in die übergeordneten Gremien.

Nach ausführlicher Diskussion über die Notwendigkeit der Investition stimmte der Ausschuss der Bereitstellung von 6000 Euro für die Neuausstattung von Sekretariat und Schulleiterzimmer und 5000 Euro für Mensa-Mobiliar zu. Er behielt sich vor, die Summen nach einer Ortsbegehung zu modifizieren.

Die Schule wünsche sich eine repräsentable Einrichtung von Sekretariat und Schulleiterzimmer, hatte Schulleiterin Karen Hausner betont, das vorhandene Mobiliar in Borstel und Mellinghausen sei für diesen Zweck nicht geeignet. Für die Mensa favorisiere man Trapeztische sowie Stühle in unterschiedlichen Höhen: „Dass die Kinder wie im Restaurant an Vierertischen sitzen, ist nicht der Sinn des Mittagsangebots.“

„Wir haben 2011 bereits 9600 Euro für die Einrichtung der Ganztagsschule bereitgestellt. Was ist davon gekauft worden?“, wollte Torsten Güber wissen. Ronald Ahrens erkundigte sich nach der Ausstattung der Klassenräume: „Mobiliar für Kinder hat Priorität vor der Einrichtung des Sekretariats...“.

Da sich die Schule als „Umweltschule“ bewerben will, war der Wunsch nach Mülltrennungssystemen nachvollziehbar, der Ausschuss befürwortete außerdem den Antrag der Schulleitung nach einem PC für das Lehrerzimmer.

Das allgemeine Schulbudget beträgt 12200 Euro – errechnet aus einem Grundbetrag für die beiden Schulstandorte plus 25 Euro pro Schüler. Die Summe soll mit der Zusammenführung der Standorte und Einrichtung der Ganztagsschule neu festgesetzt werden.

„Laut Schulentwicklungsplan können wir bis 2021 von einer Zweizügigkeit ausgehen“, teilte Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens mit. Aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen sei die Tendenz weiter steigend. Nach einer „Testfahrt“ der Schulbusse werde man die geplante Zuwegung zur Schule anpassen: Die Kreuzungsbereiche werden verbreitert, die Haltestelle von 30 auf 60 Meter erweitert.

Kämmerin Stefanie Backhaus stellte den Haushalt für das Jahr 2016 vor. Im ordentlichen Ergebnis entsteht ein Fehlbetrag von 59400 Euro, der mit Mitteln aus der Überschussrücklage ausgeglichen werden kann. Der Finanzhaushalt weist ein Saldo von insgesamt rund 310000 Euro aus, im Wesentlichen bedingt durch den Schulneubau und den Erwerb von Flüchtlingsunterkünften.

Backhaus mahnte, sparsam zu wirtschaften: „Wir werden uns einiges leisten, aber nicht alle Wünsche erfüllen können.“

Rainer Ahrens erinnerte an das „große Thema Breitband“: „Spätestens 2017 werden wir finanziell einsteigen.“

mks

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