Seniorennachmittag in Maasen bietet unterhaltsames Programm

Leselöwen und Weltpolitik

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Die Klasse 3b von Barbara Gerdes brachte die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte, auf die Bühne.

Maasen - Seit 30 Jahren sind alle Einwohner der Generation 60plus an einem Herbstnachmittag Gäste der Gemeinde Maasen. Bürgermeister Dr. Fred Könemann freute sich, am Freitag 85 Gäste begrüßen zu können. Unter den Besuchern war auch Karl-Heinz Falldorf: Am Tag seines 65. Geburtstag wurde ihm ein unterhaltsames Programm in netter Gesellschaft geboten.

Die Verantwortlichen hielten sich an das bewährte Konzept. Den Auftakt machten die Grundschulkinder. Die Klasse 3b von Barbara Gerdes brachte die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte, auf die Bühne. Der Urwaldlöwe war verliebt in eine „belesene“ Löwendame. Um sie zu beeindrucken, wollte er ihr einen Brief schreiben. Die anderen Waldtiere halfen ihm, den schönsten Liebesbrief aller Zeiten zu schreiben, aber sie trafen nicht den richtigen Ton. Da man „einer Dame einen Brief schreibt, bevor man sie küsst“, wurde der Löwe zum „Leselöwen“.

Zu Späßen aufgelegt war Pastor Klaus Kenneweg. Mit den Gedichten „Der Stuhl“ (Uwe Walter) und „Drei Wünsche“ (Robert Odemann) griff er tief in die Humorkiste – die Senioren waren begeistert.

Auf dieser Gute-Laune-Welle schwamm auch die Theatergruppe Gaue. Unter der Regie von Karin Kluge führten Anneliese Schardelmann, Heike und Heinz-Wilhelm Goldstein den Sketsch „Die Theatergruppe Gaue – Fröstücksfernsehen“ auf. Den Abschluss machten die „Maaser Dörpschnacker“ Wilfried Vogelsang und Heinrich Schünemann, die traditionell zusammen mit Co-Autor Helmut Bomhoff das Geschehen in Maasen und umzu unter die Lupe nehmen. Ihr persönlicher Rückblick auf die „örtliche Weltpolitik“ des letzten Jahres erwies sich einmal mehr als „Schenkelklopfer“.

Dass die Jagdgenossenschaft die Frauenquote vorbildlich (über-)erfüllt, Samtgemeindebürgermeister „Örni“ selbst dem größten Veranstaltungsmarathon standhält und sein Vorgänger „Rauschi“ Meister im Crowdsurfen und „Auf-dem-Tisch-tanzen“ ist, waren nur einige Nachrichten mit Schmunzeleffekt.

Bürgermeister Könemann dankte der Feuerwehr und dem Gemeinderat, der fast vollständig erschienen war, für die Unterstützung bei Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

Ursel Schünemann und Renate Mesloh, Vertreterinnen der DRK-Gemeindeschwesternstation hatte er eingangs als Ehrengäste begrüßt. Einen Blumenstrauß überreichte er außerdem Gerda Mohrmann (96). Sie war die älteste Teilnehmerin des Seniorennachmittags.

„Wir ziehen im Oktober weg, aber werden unserer Heimat Maasen immer verbunden bleiben“, versicherte deren Tochter Karin im Namen ihrer Mutter.

mks

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