Gruppe um „KULTURbunt“-Vorsitzende Ulrike Reinsch bestreitet erste Kunstausstellung im Siedenburger Amtshaus

Malerinnen thematisieren „Architektur, Raum und Mensch“

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Die erste Kunstausstellung im Amtshaus ist bis Mitte Oktober während der Öffnungszeiten der Samtgemeindeverwaltung zugänglich.

Bislang schmückten Kartenmaterial und Ansichten des Fleckens die Wände der Grafenhalle im Siedenburger Amtshaus. Die Dokumentation der Ortshistorie wich einer Ausstellung von Ei-Tempera-Gemälden. „Wir freuen uns über die farbliche Inspiration, zumal das Amtshaus ein Ort mit viel Publikumsverkehr ist“, betonte Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens bei der Eröffnung am Donnerstagabend.

Siedenburg – Die Malgruppe um „KULTURbunt“-Vorsitzende Ulrike Reinsch – neben ihren Werken sind Arbeiten von Dorle Awolin, Elisabeth Benic, Barbara Bublitz, Marita Eulink, Ingeborg Landwehr, Angelika Schmidt und Beate Tichy zu sehen – präsentiert sich nach der „Baustellen-Ausstellung“ in der ehemaligen Bäckerei Schacht (2017) zum zweiten Mal gemeinsam der Öffentlichkeit. Die 26 Bilder stehen unter den Themen „Architektur, Raum und Mensch“.

Die acht Künstlerinnen haben die Aufgabenstellung individuell und fantasievoll umgesetzt: gegenständlich oder abstrahiert, konzentriert auf Details oder mit der Darstellung monumentaler Kulissen, angelehnt an Expressionismus oder Impressionismus, in zarten oder intensiven Farben.

„Wir zeigen Bilder von Menschen aus der Region, die in der Region und für die Region künstlerisch tätig sind“, sagte Dr. Lothar Knatz, der im Namen des Vereins „KULTURbunt“ knapp 30 interessierte Gäste zur offiziellen Eröffnung der ersten Kunstausstellung im Amtshaus begrüßte.

Man erhebe nicht den Anspruch, „große Kunst“ zu zeigen („Wir müssen die Kunstgeschichte des 21. Jahrhundert nicht umschreiben“), die Gemälde erfüllten aber durchaus einen hohen Qualitätsanspruch. Ein wichtiger Leitgedanke: „Die Bilder sollen den Betrachter erfreuen und vielleicht zu eigener künstlerischer Tätigkeit inspirieren.“ „KULTURbunt“ sei dankbar für die Möglichkeit, das Amthaus für die Präsentation zu nutzen. Knatz: „Der Raum hat gewonnen. Und die Bilder scheinen hier eine besondere Strahlkraft zu haben.“

Die Rückmeldungen aus der Mitte der Verwaltungsmitarbeiter seien sehr positiv gewesen, unterstrich Bürgermeister Rainer Ahrens. Laut Ulrike Reinsch war die Anregung für die Ausstellung aus ihren Reihen gekommen. Die Gemälde sind interessierten Gästen bis Mitte Oktober während der Öffnungszeiten des Amtshauses zugänglich. Danach zeigt die Malgruppe Bilder zu einem anderen Thema. „Wir planen wechselnde Ausstellungen“, erklärte Ulrike Reinsch: „Wir haben einige Ideen und hoffen darüber hinaus auf Anregungen und weitere Bewerbungen von Kunstschaffenden.“

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