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Feuerwehreinsatz im Harberger Forst: Harvester brennt aus

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Von: Harald Bartels

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zwei Feuerwehrleute richten einen Wasserstrahl auf das ausgebrannte Fahrzeug.
Den ausgebrannten Harvester kühlen die Feuerwehrkräfte mit Wasser. © Bartels

Beim Brand eines Harvesters am Donnerstag verhindern die Feuerwehrkräfte das Übergreifen des Feuers auf den Wald bei Harbergen.

Harbergen – In Brand geriet am Donnerstagvormittag ein Harvester bei Forstarbeiten nahe Harbergen. Beim Aufarbeiten gefällter Bäume habe der Fahrer einen lauten Knall gehört, kurz darauf sei die Kabine verqualmt gewesen, berichtet der Borsteler Ortsbrandmeister Lutz Peymann. Der Fahrer habe sich und seinen Hund in Sicherheit gebracht gegen 11 Uhr den Notruf abgesetzt.

Kräfte der Ortsfeuerwehren Borstel und Bockhop machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle, später wurden die Ortsfeuerwehr Staffhorst sowie die Feuerwehr Holte-Langeln aus dem Nachbarkreis Nienburg nachalarmiert. „Wir haben einen Moment gebraucht, die Einsatzstelle zu finden“, sagt Peymann: Zunächst war der Holter Weg im Borsteler Ortsteil Bockhop als Ort des Geschehens gemeldet worden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung lokalisierten die Holter Feuerwehrleute als erste den Brandort – die weiteren Einsatzkräfte wies eine Anwohnerin ein, die an der Straße stand und winkte, berichtet Lutz Peymann. Um die Wasserversorgung zu sichern, wurden Tanklöschfahrzeuge aus Siedenburg und Wietzen angefordert.

Beim Eintreffen der Feuerwehren habe der Harvester bereits im Vollbrand gestanden. Das Fahrzeug wurde gelöscht, ein Übergreifen der Flammen auf trockenes Buschwerk und Bäume verhindert. Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Den entstandenen Sachschaden schätzten die Polizeibeamten vor Ort auf rund 140 000 Euro, der Harvester sei ein Totalschaden.

Zwei Feuerwehrleute richten neben einem ausgebrannten Forstfahrzeug den Wasserstrahl ins Unterholz.
Feuerwehrleute verhindern ein Übergreifen des Feuers auf das trockene Buschwerk. © Bartels

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