26. Irish-Open-Air: Mehrere hundert Besucher genießen Ambiente am Gasthaus Wolters

Große Party mit klasse Livemusik

Die Kiltträger von „Crest of Gordon“ und der „Owl Town Pipe & Drum Band“ ziehen durch die Menge. Foto: Behling

Staffhorst – Mehrere hundert Besucher, gefühlt ist ihre Zahl vierstellig, zieht es am Samstagabend nach Staffhorst, „ich glaube, zu 75 Prozent Stammgäste“, schätzt Friedhelm „Fidi“ Wolters: Zum 26. Mal hat er zum Irish-Open-Air an seinem Gasthaus „Zur Post“ eingeladen – es wird auch diesmal eine große Party mit klasse Livemusik.

Zum Auftakt und „zwischendurch“ marschieren die Kiltträger von „Crest of Gordon“ und „The Owl Town Pipe & Drum Band“ durch die Menge zum „Tanzboden“ vor der Bühne und lassen mit sattem Dudelsack- und Trommelsound traditionelle Melodien aus den schottischen Highlands erklingen. Victor Besch (eigentlich stammt er aus Wales) weiß die Lieder mit Anekdoten unterhaltsam anzumoderieren. Er war schon beim ersten Irish-Open-Air in Staffhorst dabei, damals mit der Band „Big Matten“. „Ich und Fidi haben das Ding ins Leben gerufen“, erzählt er in einer Pause. „Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, wenn ich sehe, wie sich das Open Air entwickelt hat.“ Größer ist es geworden, bezieht jetzt auch den Garten am Backhaus ein, seit vergangenem Jahr gibt es eine neue Bühne, diesmal ergänzt ein Crêpes-Stand das umfangreiche kulinarische Repertoire. „Ja, in 26 Jahren ist viel passiert. Wir haben aber immer nur ,die kleine Feile‘ “, genommen erklärt Friedhelm Wolters. Warum auch das Erfolgsrezept drastisch verändern? „Gute Stimmung, gutes Bier, gutes Ambiente, gute Musik“, bedankt sich im Vorbeigehen ein Gast, der offenbar zu den 75 Prozent zählt. Und nicht mit Wolters verwandt oder verschwägert ist, wie er auf Nachfrage lachend versichert. Von der Seite wird seine Aufzählung um den dreifarbigen Schnaps „Staffhorster Kirchenfenster“ ergänzt – den verteilt jetzt „Fidi“ Wolters an die Dudelsackspieler und Trommler.

Zwei Bands treten am Samstag erstmals in Staffhorst auf: „Irish Stew“ haben flotten Folk drauf, aber überzeugen auch mit gefühlvollen Balladen. Am späten Abend übernehmen „Tone Fish“ und legen, nachdem ein technisches Problem gelöst ist, so richtig los: Mit rockgewürztem Folk füllen sie mühelos die Tanzfläche vor der Bühne.

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