Bilanz von „Siedenburg räumt auf“

Fünf Farbeimer sorgen für Unmut

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Die Farbeimer, die Teilnehmer der Aktion in der Nähe des Siedenburger Miniwertstoffhofes gefunden hatten.

Siedenburg - „Im Allgemeinen hat sich das Umweltbewusstsein gebessert“, sagt Hans Kasper von der Arbeitsgruppe „Unser Dorf hat Zukunft“. „Es gibt aber immer noch Zeitgenossen, die die Landschaft in völlig unverständlicher Art und Weise als Mülldeponie missbrauchen.“

Arbeitsgruppe und Flecken hatten für Sonnabend Vereine und Einrichtungen, aber auch Einzelbürger, zur Teilnahme an der Aktion „Siedenburg räumt auf“ aufgefordert. Gut 20 Siedenburger Bürger und Bürgerinnen nahmen aktiv teil. „Vor allem die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache“, meldet Kasper für die Initiatoren. „Bei optimalem Wetter wurden nahezu alle Wege und Straßen im Gemeindegebiet abgesammelt.“

Erfreulich wenig Müll habe man gefunden, heißt es in der Pressemitteilung der Initiatoren. „Der von der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Landkreises zur Verfügung gestellte Container war nicht einmal annähernd gefüllt.“

Erstaunt gaben sich die Sammler laut Hans Kasper allerdings über Verpackungsmaterial von einem Schnellrestaurant in Sulingen, das auch noch in der Siedenburger Feldmark aufgefunden wurde. „Alte Autoreifen im Wegeseitenraum waren für die Sammler kein Grund zur Aufregung. Solche wurden auch in früheren Jahren gelegentlich gefunden.“ Eine ganz andere Qualität habe der Fund von fünf verschlossenen Farbeimern, die zum Teil noch mit Restfarbe gefüllt waren. Der Fundort, in einem Gebüsch direkt an einer viel befahrenen Ortsverbindungsstrasse, liegt etwa 1 000 Meter Wegstrecke vom Miniwertstoffhof der Samtgemeinde entfernt, wo Problemabfälle kostenfrei abgegeben werden können.

Nach Abschluss der Sammelaktion wurden die fleißigen Sammler zu einem kleinen Imbiss auf dem Platz vor der ehemaligen Bäckerei Bergolte eingeladen.

Bei der Gelegenheit informierten die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Hilfe von Grundrissplänen und einer Computeranimation über die Planungen für das Dorfzentrum, das in dem Gebäude Mühlenstraße 2 entstehen soll (wir berichteten).

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