Brümmer: „Unser Flecken kommt in Schwung“ / Problem: Internetversorgung

51 Unternehmen bilden „Aktives Siedenburg“

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Vertreter aus 21 Unternehmen kamen zur Jahreshauptversammlung des „Aktiven Siedenburgs“.

Siedenburg - Die Unternehmerinitiative „Aktives Siedenburg“ ist im vergangenen Jahr auf 51 Mitgliedsbetriebe angewachsen. 21 Firmen waren am Dienstag auf der Jahreshauptversammlung vertreten.

Vorsitzender Ulrich Brümmer gab einen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen Monate. „Unser Flecken kommt in Schwung“, lautete seine Bilanz bezüglich der Grundstücksvermarktung im Baugebiet Kornstraße. Auch die Nachfrage nach Bestandsimmobilien sei gestiegen. So wurden einige alte Gebäude in der Ortsmitte aufgekauft und saniert oder abgerissen, um die Grundstücke neu zu bebauen.

Positiv sei der Bau eines seniorengerechten Mehrfamilienhauses durch Investoren aus der Mitte der Interessengemeinschaft aufgenommen worden. 90 Prozent der handwerklichen Arbeiten waren an Firmen aus dem „Aktiven Siedenburg“ vergeben worden. Darüber hinaus stellte das Aktive Siedenburg 3000 Euro für Marktbuden zur Verfügung und sponserte eine Bank und Material für die Renovierung der Bushaltestelle gegenüber der Feuerwehr.

Laut Schatzmeister Dieter Henke entwickelten sich die Vereinsfinanzen im vergangenen Jahr positiv. Der Erlös des Weihnachtsmarktes, rund 2000 Euro, floss in die Kassen der an der Ausrichtung beteiligten Vereine. Auf Antrag von Kassenprüfer Philip Windels wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Im kommenden Jahr sind verschiedene Aktivitäten geplant. Etliche Firmen werden sich an der Hausmesse von Kastens Landtechnik (Borstel), an der Sulinger Informa und am Kirchdorfer Markt beteiligen. Geplant ist außerdem, das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Borstel personell und finanziell zu fördern und den Verein „KULTURbunt“ in seinem Vorhaben, das Fachwerkhaus-Ensemble in Siedenburg zu illuminieren, zu unterstützen. Trotz der geringen Beteiligung im vergangenen Jahr soll eine weitere Betriebsbesichtigung angeboten werden – möglicherweise im Spätherbst.

Ein großes Problem sieht Vorsitzender Ulrich Brümmer in der unzureichenden Internetversorgung: „Hier muss unbedingt etwas passieren! Wir brauchen möglichst schnell eine Entscheidung.“ Ein Breitband-Ausbau sei maßgebend für zukunftsorientierte Veränderungen und neue Ansiedlungen von Firmen und Privatleuten. Laut Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens ist es der Verwaltung ein Anliegen, alle Haushalte in der Samtgemeinde zu versorgen. Man sei in dieser Sache im Gespräch mit dem Landkreis.

Brümmers Dank galt den Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement. Es sei nicht selbstverständlich, sich für das große Ganze einzusetzen, zumal jeder Verantwortung für einen eigenen Betrieb trage. Sein Wunsch an die Mitglieder: „Bringt euch ein bisschen ein – vielleicht auch ein bisschen mehr.“

mks

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