Bardusch: 5,1 Millionen für Effizienz- und Kapazitätssteigerung

Erster Schritt abgeschlossen

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„Die Herausforderung ist, die Arbeiten während des laufenden Betriebs zu bewältigen“, sagt Niederlassungsleiterin Astrid Bahn.

Siedenburg - Künftig werden die Mitarbeiter des Textildienstleisters Bardusch die Wäschestücke nicht mehr per Hand von einem Bearbeitungsschritt zum nächsten fahren und auch das Absortieren der feuchten Wäsche vom Band wird in absehbarer Zeit Geschichte sein: Der Familienkonzern Bardusch investiert 5,1 Millionen Euro für modernste Technik in der Niederlassung Siedenburg – die Zeichen stehen auf Zukunft.

Der erste Schritt des Modernisierungsprozesses, der im Juni 2016 abgeschlossen sein soll, ist bereits vollzogen: Am ersten Oktoberwochenende wurden zwei Mangelstraßen ausgetauscht, ein zweiter Meilenstein ist die Installation eines neuen Tunnelfinishers zum Jahresende. Im kommenden Jahr werden 14 Trockner, fünf Frottee-Faltmaschinen, eine Einziehdecken-Faltmaschine und ein Sackspeicher-System für Mangel- und Trockenwäsche die derzeitige Betriebsausstattung ersetzen. „Die Herausforderung ist, die Arbeiten während des laufenden Betriebs zu bewältigen“, sagt Niederlassungsleiterin Astrid Bahn. „Die neuen Systeme werden an den Wochenenden und nach Feierabend installiert. Wir können nicht drei Wochen schließen.“

Astrid Bahn: „Unser Ziel ist, neue und abgestimmte Kapazitäten zu schaffen, um die Produktionszeit mit heutigem Volumen insgesamt zu verkürzen und unseren Kunden weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit zu bieten.“ Von den Maßnahmen verspricht sich das Unternehmen unter dem Strich eine Effizienz- und Kapazitätssteigerung.

Laut Niederlassungsleitung war es den Investoren ein weiteres wichtiges Anliegen, die Arbeitsabläufe für die Mitarbeiter einfacher zu gestalten. 150 Vollzeit- und 100 Teilzeitkräfte gehören derzeit zur Belegschaft. „Das Stammpersonal bleibt“, unterstrich Astrid Bahn: „Einige Mitarbeiter werden altersbedingt ausscheiden, aber es wird keine strukturbedingten Kündigungen geben.“

„Wir freuen uns über die Investition, sie wird den Standort Siedenburg langfristig sichern“, sagt Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens, der die gute Nachricht im Urlaub aus der Zeitung erfahren hatte. Das Unternehmen habe sich 2001 in Siedenburg angesiedelt, seine Ausstattung habe seinerzeit europaweit seinesgleichen gesucht. Nach der Modernisierung werde der Betrieb erneut eine Spitzenstellung einnehmen.

Ahrens hob die gute Zusammenarbeit mit der Niederlassungsleitung hervor. Das Textilmanagement-Unternehmen sei nicht nur der größte Arbeitgeber und damit ein wichtiger Gewerbesteuerzahler, sondern auch ein geschätzter Ausbildungsbetrieb. Darüber hinaus trage die Firma als Großkunde im Bereich der Abwasserentsorgung erheblich zur Gebührenstabilität bei.

mks

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