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Maasen: Ausmarsch zur Königsburg bei Kaiserwetter

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Von: Martina Kurth-Schumacher

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Der Maaser Hofstaat (von links): Präsident Harry Meier, Hinrich (Fahnenträger) und Swenja Sudhop, Königin Gudrun Wilhelm und Begleiter Heino Knost, Kinderkönig Leon Sudmann, Saskia Langhorst (Scheibenträgerin) und Ehrenbegleiter Torben Borchers, Kinderscheibenträgerin Franziska Kehlbeck, Kinderfahnenträgerin Jolina Fischer, Vizepräsident Marvin Meyer.
Der Maaser Hofstaat (von links): Präsident Harry Meier, Hinrich (Fahnenträger) und Swenja Sudhop, Königin Gudrun Wilhelm und Begleiter Heino Knost, Kinderkönig Leon Sudmann, Saskia Langhorst (Scheibenträgerin) und Ehrenbegleiter Torben Borchers, Kinderscheibenträgerin Franziska Kehlbeck, Kinderfahnenträgerin Jolina Fischer, Vizepräsident Marvin Meyer. © Kurth-Schumacher

Königin Gudrun Wilhelm und Kinderkönig Leon Sudmann regieren Maaser Schützen

Maasen – Nach zwei Jahren Zwangspause waren die Maaser Schützen regelrecht in Feierlaune. Was sie zusätzlich beflügelte: Beide waren Titel vergeben, an Königin Gudrun Wilhelm „Die lustige Lache“ und ihren Enkel, Kinderkönig Leon Sudmann.

Majestäten und ihr Gefolge wurden mit Begleitung der Marchingband „Sound of Sulingen“ aus ihrer anderthalb Kilometer vom Festplatz entfernten Residenz in „Ludwigslust“ abgeholt: ein langer Weg zu „Königs“, den die Teilnehmer bei Kaiserwetter absolvierten. Der Verein setzte auf Bewährtes. Angefangen von DJ Vogelsang und der Bewirtung durch das Thekenteam Hillmann über das Angebot von Selbstgebackenem der Schützendamen bis zu kleinen Ständen auf dem Vorplatz. Mit Harald Rößel hatte der Vorstand sogar einen neuen Betreiber einer Schießbude verpflichten können.

Am Samstagabend spielte die Band „Sweet Beats“ aus Ladbergen auf. Das Königspaar Gudrun Wilhelm und Heino Knost eröffneten den Abend mit einem „Walzer-Discofox“ – einer Eigenkreation à la Schützenfest Maasen. Im kurzen offiziellen Teil erfolgte die Übergabe des Witschke-Pokals an Alina Borchers. Abordnungen der Gastvereine Brake, Gaue und Mellinghausen-Ohlendorf wurden ergänzt um Schützen aus Siedenburg und Staffhorst ein, die sich spontan nach dem Königsschießen in ihren Vereinen in Maasen auf die Schützenfestsaison einstimmten. Viele Auswärtige fanden den Weg nach Maasen, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Der Vorstand hatte erstmals einen Sicherheitsdienst verpflichtet; dessen Mitarbeiter waren allerdings nahezu „arbeitslos“.

Die Motivation sei in diesem Jahr beim Königsschießen sehr hoch gewesen, betonten Präsident Henry Meier und sein „Vize“ Marvin Meyer – nicht nur in den Reihen der Kinder, die gleich sechs Bewerber um den Titel stellten.

Es sei klar gewesen, dass das Schützenfest ein „Muss“ ist. Der Vorstand hätte alles darangesetzt, mögliche ‚Corona-Auflagen‘ zu erfüllen. Henry Meier: „Dass es keine Beschränkungen gibt, ist natürlich umso besser.“  mks

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