Zwei Informationsabende für die Bürger zum Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2016

„Aloha Borstel“

In zwei gut besuchten Veranstaltungen informierten Ulf-Enno Meyer, Lutz Peymann und Christian Brauer (v.l.) über den aktuellen Stand der Planungen für das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, das am 25. Juni unter dem Motto „Aloha Borstel“ startet. - Fotos: mks

Borstel - „Die Helfer sind extrem motiviert, wir sind begeistert“, sagt Anja Meyer vom Vorbereitungsteam des Kreisjugendzeltlagers, zu dem die Organisatoren für die Zeit zwischen dem 25. Juni und dem 3. Juli 1780 Jugendliche und Betreuer in Borstel erwarten. 450 der insgesamt 590 Einwohner, die sich freiwillig in den Dienst der guten Sache stellen, ließen sich bei den Informationsabenden am Dienstag und Donnerstag auf den aktuellen Stand bringen.

Seit drei Jahren steht fest, wer in den eigenen Reihen Verantwortung übernimmt, ohne ehrenamtliche Helfer wäre eine Großveranstaltungwie diese aber nicht zu realisieren. Christian Brauer, Lutz Peymann und Ulf-Enno Meyer, bei denen die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, zeigten sich „total überwältigt“ von der Welle der Hilfsbereitschaft. Schon im Vorfeld war klar, dass die Jugendfeuerwehr auf die Unterstützung der Bevölkerung zählen kann. Lutz Peymann: „Beim Abbau des Zeltlagers in Twistringen vor einem Jahr hatten wir 80 Helfer, beim Bau von Tischen und Bänken 45. Und seit Mitte April sind wir mit zehn bis 15 Personen an den Wochenenden im Einsatz.“ „Das Gros der Helfer kommt aus dem Einzugsbereich der Jugendfeuerwehr Borstel und Umgebung, wir haben aber Hilfsangebote aus der ganzen Samtgemeinde und sogar darüber hinaus“, erklärt Christian Brauer. 42 Jugendfeuerwehren, unter ihnen eine Gastfeuerwehr aus Lüdingworth (Cuxhaven), bevölkern ab dem 25. Juni das Gelände rund um die Sportanlagen in Borstel. Täglich werden zwischen 100 und 120 Helfer das rund 50-köpfige Vorbereitungs-Team in den 20 Fachbereichen unterstützen. Das Konzept steht. Alle Zufahrtsstraßen des Geländes werden als Sackgasse oder als Einbahnstraße ausgewiesen, das Befahren mit privaten Fahrzeugen ist nicht gestattet. Einzige Ausnahme: Behindertenparkplätze werden vor dem Kindergarten eingerichtet. Das Motto des Zeltlagers ist „Hawaii“. Es findet sich in dem modifizierten Logo wieder, aber auch in den Namen der Zeltdörfer (Koloa, Makena, Honolulu, Kihei, Laysan, Maui, Omao). Neu ist das tägliche Abendprogramm auf der Außenbühne: Jeweils von 18 bis 20 Uhr werden hier Chöre, Rockbands oder Blaskapellen auftreten.

Am 17. Juni beginnt mit dem Aufbau der Versorgungszelte, dem Vermessen der Zeltdörfer und dem Anschluss der Leitungen die heiße Phase der Vorbereitung. Der Dienst beginnt täglich um 8 Uhr. Das Gebäude der Grundschule – hier beziehen unter anderem die Redaktion der Lagerzeitung und der Rettungsdienst Quartier – steht den Verantwortlichen ab dem 23. Juni zur Verfügung.

Christian Brauer und Lutz Peymann informierten den Tross der Helfer über die Einteilung des 16 Hektar großen Geländes, über die geplante Verkehrsregelung und die Details des Ablaufs. Auch die Hygieneschutzbelehrung der Ehrenamtlichen wurde an diesen Info-Abenden „abgearbeitet“.

Die Organisatoren ließen keinen Zweifel daran, dass sie alles „im Griff“ haben. Die gute Vorbereitung, unter anderem die „Werbetour“ durch die örtlichen Vereine, habe sich ausgezahlt. - mks

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