Reinerlös der 950-Jahr-Feier

Gemeinde Staffhorst: 3 365 Euro für gemeinnützige Zwecke

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Spendenübergabe mit, in der vorderen Reihe, von links, Andreas Stuwe, Gunnar Falldorf, Petra Brackmann, Joachim Schütte, Ingo Steimke und Uwe Sauer. Hintere Reihe, von links, Volker Niebuhr, Birgit Niebuhr, Jan Hoes, Anita Hoes, Gert Lüschow und Friedhelm Wolters.

Staffhorst – Die Gemeinde Staffhorst zeigte sich am Donnerstag spendabel: Alle Einwohner, die maßgeblich an der Planung und Durchführung der 950-Jahr-Feier beteiligt waren – ein Kreis von rund 40 Personen – waren zur Helfer-Party geladen. In diesem Rahmen übergaben Bürgermeister Gert Lüschow und sein Stellvertreter Uwe Sauer Schecks an Vertreter des Hospizes „Zugvogel“ und der örtlichen Vereine: Wie angekündigt, wurden die Erlöse aus dem Kuchenverkauf und der Tombola gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

Die Kirchengemeinde erhielt eine Summe in Höhe von 515 Euro. Kirchenvorstandsvorsitzender Joachim Schütte nahm aus den Händen von Gert Lüschow außerdem den Reinerlös der Kaffeetafeln der letzten beiden Weihnachtsmärkte in Empfang. Er kündigte an, das Geld einzusetzen, um die Gemeindearbeit für Jugendliche attraktiver zu gestalten.

Jeweils 475 Euro flossen in die Kassen der Ortsfeuerwehr, des Schützenvereins und des Sportvereins – ebenfalls zweckgebunden für die Jugendarbeit. Die Feuerwehr werde das Geld „eins zu eins“ an ihre Jugendabteilungen weiterreichen, sagte Ortsbrandmeister Andreas Stuwe: „Die Jugendfeuerwehr Borstel und Umgebung und die Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde werden es entsprechend für die Nachwuchsarbeit einsetzen.“

Dank an alle Helfer

Der Schützenverein Staffhorst-Harbergen-Dienstborstel wird die Spende laut seinem Vorsitzenden Ingo Steimke für den Ersatz eines 18 Jahre alten Lichtpunktgewehrs investieren, um den talentierten jungen Vereinsmitgliedern gute Bedingungen zu bieten. Gunnar Falldorf, Vorsitzender des SV Staffhorst, kündigte an, das Geld werde wahrscheinlich in den Aufbau zweier Mädchen-Fußballmannschaften fließen, Genaueres werde man im Vorstand abstimmen. 

Mit einer Summe von 1425 Euro überraschte die Gemeinde Petra Brackmann, Leiterin des Hospizes „Zugvogel“. Die Einrichtung, deren Mitarbeiter seit der Eröffnung im Mai 2018 120 Schwerstkranke auf ihrem letzten Weg begleitet haben, sei dankbar für finanzielle Unterstützung, unterstrich Brackmann: „Da wir fünf Prozent der laufenden Kosten aus Spenden decken müssen, bleibt wenig Spielraum für Extras.“ Mit der Zuwendung der Gemeinde Staffhorst könne man sich den aktuellen Herzenswunsch erfüllen: die Anschaffung eines Eisschranks. 

Die 950-Jahr-Feier hatte nach Schätzung der Veranstalter rund 1 500 Besucher mobilisiert. „Danke an alle freiwilligen Helfer: Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass unser kleines Dorf ‚große Heimat‘ ist“, sagte Gert Lüschow. Als „Köpfe“ der Arbeitsgruppen nannte er Uwe Sauer, Volker und Birgit Niebuhr sowie Anita und Jan Hoes. Besonderes Lob zollte er Daniela und Friedhelm Wolters (Gaststätte zur Post“): „Toll, dass ihr euch so einsetzt. Ohne euch wäre das Dorfleben ärmer.“

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