Klimaschutzpreis 2019

2500 Euro für Spielplatzverlagerung mit grüner Note

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Bei der Verleihung im Siedenburger Amtshaus: Maasens Bürgermeister Fred Könemann, Elke Fahlenkamp (Samtgemeindeverwaltung), Maasens Ortsbrandmeister Thomas Langhorst, Fördervereinsvorsitzender Uwe Günnemann, Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens und „innogy“-Kommunalbetreuerin Sandra Schnetlage (von links).

Maasen – Die Einladung von Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens ins Amtshaus war für Uwe Günnemann, Vorsitzender des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Maasen, ein erfreulicher Termin: Im Beisein von Bürgermeister Fred Könemann und Ortsbrandmeister Thomas Langhorst nahm er am Montag aus den Händen von Kommunalbetreuerin Sandra Schnetlage den „innogy“-Klimaschutzpreis in der Samtgemeinde Siedenburg entgegen – eine Prämie in Höhe von 2500 Euro.

Die Verwaltung hatte den Verein vorgeschlagen, der sich aktuell der Verlegung des Kinderspielplatzes und der naturnahen Gestaltung des neuen Umfelds widmet. Das Projekt überzeugte auch die Jury. Sie hatte ihre Wahl anhand der Kriterien „Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz“ getroffen.

Die Verlegung des Spielplatzes aus dem Baugebiet „Im Flüth“ auf den ehemaligen Fußballplatz, der als solcher nicht mehr genutzt wird, geht zurück auf einen Beschluss des Gemeinderats Maasen. Die Umsetzung der drei Spielgeräte werde in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Bauhofs erfolgen, neuer Standort sei der südwestliche Bereich des knapp 6000 Quadratmeter großen, mit einem vier Meter hohen Maschendrahtzaun eingefassten Areals, erklärten Fred Könemann, Thomas Langhorst und Uwe Günnemann.

Die Bepflanzung der Fläche, die an den Schießstand grenzt, erfolge in Eigenleistung, bei der Auswahl der Büsche und Bäume werde man sich fachlichen Rat einholen. Auch Nistkästen und ein Insektenhotel sollen auf dem Grundstück untergebracht werden. Als „Bolzplatz“ könne man den „grünen Rasen“ weiterhin nutzen, Platz bleibe auch für das Zelt bei Schützen- und Erntefest. Ein naturnahes Spielgelände werde solche öffentlichen Veranstaltungen aufwerten.

Mit der Verleihung honoriert die „innogy SE“, Tochtergesellschaft des deutschen Energieversorgers RWE, Jahr für Jahr gute Ideen und vorbildliche Aktionen, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Für die fünf Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Siedenburg seien jeweils 500 Euro als Preis ausgelobt, gemäß einer internen Absprache fließe die Gesamtsumme jedoch in ein einziges Projekt, erklärte Samtgemeindebürgermeister Rainer Ahrens: „Die Gemeinden werden reihum berücksichtigt.“

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