Stadt veröffentlicht Dokumentation „Sulingen – Geschichte und Personen“

240 Seiten mit Mehrwert

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Die Autoren: Wilhelm Köster, Harald Knoop und Hajo Wieting (v.l.). ·

Sulingen - Bürgermeister Harald Knoop kommt aus dem Schwärmen kaum heraus: „Meine Erwartungen sind nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.“

„Sulingen – Geschichte und Personen“ lautet der Titel der 240 Seiten umfassenden Dokumentation, die die Autoren, neben Harald Knoop der Sulinger Wilhelm Köster und Stadtarchivar Hajo Wieting, jetzt veröffentlicht haben.

Die Idee der Dokumentation ist nicht neu. Knoop: „Als wir 2004 die Einweihung der Alten Bürgermeisterei gefeiert haben, entstand der Wunsch nach einer Dokumentation über die Sulinger Bürgermeister.“ Wohl zeitgleich sinnierte Wilhelm Köster über die Entwicklung der Stadt, angefangen bei der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1029 bis in die Gegenwart. 2005 entschlossen sich Knoop und Köster, ihre Vorhaben gemeinsam zu verfolgen. Dass sich ihnen drei Jahre später der dann aktuelle Stadtarchivar Hajo Wieting anschloss, bezeichnen die beiden Ideengeber als „glückliche Fügung“. Köster: „2010 haben wir unsere Gedanken konkretisiert, 2011 dann richtig angefangen, zu arbeiten.“

Dass die Dokumentation „Sulingen – Geschichte und Personen“ sich optisch an die Werke „Sulingen – Geschichte und Geschichten“ (Herausgeber Matthias Wendland) und die „Chroniken Sulinger Firmen“ (Herausgeber Heimatverein Sulingen) anschließt, ist gewollt. Köster denkt schon weiter, spricht von einem Bildband, der in der Reihe der Werke von Sulingern für Sulinger noch fehlen würde. „Aber das ist aktuell nicht Thema.“

Wie viele Stunden Köster, Wieting und Knoop in die Zusammenstellung der aktuellen Dokumentation „Sulingen – Geschichte und Personen“ investiert haben, darüber sprechen sie nicht. „Insgesamt mehrfach vierstellig“, deutet Bürgermeister Knoop den Aufwand der Autoren nur an. „Mehrfach vierstellig“, wiederholt Wilhelm Köster. Und: „Hätten wir nicht auf Veröffentlichungen des einstigen Stadtarchivars Detlev Pape und des Zeitungsverlegers Erich Plenge zurückgreifen können, hätten wir das in zwei Jahren gar nicht geschafft.“

Pape, verstorben im August 1986, und Plenge, verstorben im Januar 1999, gehören zu den Persönlichkeiten der Stadt, denen die Autoren in der neuen Dokumentation umfangreiche Portraits widmen, genauso wie anderen Mitbürgern, die die Geschicke der Stadt beeinflusst und über Landesgrenzen hinaus Bekanntheitsgrad erworben haben. „Sei es in der Politik, in Heimatgeschichte, in Kunst und Kultur, Natur und Wissenschaft, durch soziales Engagement oder im Sport“, erklärt Wilhelm Köster. Die Autoren erinnern unter anderem an das Wirken von Rudolf Eickhoff und Günter Schlüterbusch, portraitieren Knut Teske, Robert Enders oder auch Curt Claus Vocke und Gerd Nagel.

Begleitet werden die Portraits durch Ausführungen zur fast 1000-jährigen Geschichte der Stadt, Daten und Fakten der ehemals selbstständigen Gemeinden und heutigen Ortschaften, Betrachtungen der Sulinger Entwicklung und Sulinger Besonderheiten, Bilder und dem Kapitel „Sulingen in Noten, Versen und Bildern“.

Harald Knoop, insbesondere mit Blick auf das Kapitel „Das 1000-jährige Sulingen im Kontext zeitgeschichtlicher Geschehnisse“: „Ohne das Mitwirken unseres Stadtarchivars hätte das Buch nicht in dieser Form erscheinen können.“ Knoop zur Mitarbeit von Wilhelm Köster: „Unser nimmermüder Motor.“

Das Werk „Sulingen – Geschichte und Personen“ hat die Stadt Sulingen bei der Druckerei „D. Plenge & Sohn“ in einer Erstauflage von 1000 Exemplaren in Auftrag gegeben. Erhältlich ist die Dokumentation ab sofort zum Stückpreis von 29,80 Euro in der Geschäftsstelle Sulingen der Mediengruppe Kreiszeitung, bei der Druckerei Plenge, im Rathaus sowie in Sulinger Buchhandlungen. · oti

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