Schulen aus Polen und Norwegen lernen Diakonissen-Mutterhaus „Altvandsburg“ in Lemförde kennen

„Sehr froh über diese Partnerschaft“

Die Vertreter der Partnerschulen aus Norwegen und Polen mit ihren Gastgebern im Diakonissen-Mutterhaus „Altvandsburg“ in Lemförde.

Lemförde - (lil) · Das Diakonissen-Mutterhaus „Altvandsburg” in Lemförde und seine hauswirtschaftlichen Abläufe lernen in diesen Tagen Vertreter der Partnerschulen aus Norwegen und Polen kennen. Das Mutterhaus ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb für den Beruf der städtischen Hauswirtschafterin.

Im Rahmen des dualen Ausbildungssystems in Kooperation mit der Berufsbildenden Schule (BBS) Haste in Osnabrück bietet es fünf Ausbildungsplätze an. Die Partnerschaft zwischen der BBS, der Schule in Sochaczew (Polen) und der in Norwegen, in der Nähe der Stadt Arnes, besteht seit zehn Jahren.

Nachdem Ende September die Auszubildenden Annemarie Müller und Liana-Eleonore Akkermann ein dreiwöchiges Praktikum in einem polnischen Hotel absolviert hatten, reisten nun Schulleiter Dariusz Milkowski, sein Stellvertreter Marek Marcinkowski, Deutschlehrerin Renata Sobolowska und Schulfahrer Waldemar Sobieraj nach Lemförde. „Ich habe mit der Leiterin des Hotels gesprochen. Sie war sehr, sehr zufrieden mit den Mädchen. Sie haben gut gearbeitet“, lobt Renata Sobolowska während des gemütlichen Beisammensein im Mutterhaus. Gemeinsam mit Oddbjorg Reset (Leiterin der Abteilung für philologische Fächer), Arne Jakobsen (Leiter der landwirtschaftlichen Fächer), Bente Carlsen (Fachlehrerin in der Ausbildung für Pferdewirte) und Tornhild Bjorrnstad aus Norwegen besuchen die Vertreter der polnischen Parternschule nicht nur die diakonische Einrichtung in Lemförde, sondern auch die Hansestädte Bremen und Hamburg. „Nächstes Jahr fahren wir Lehrer dann alle nach Norwegen“, so Ursula Kassow, Hauswirtschaftslehrerin an der BBS, die für europäische Kontakte und Austausch verantwortlich ist.

Für die Lemförder Auszubildenden besteht seit zwei Jahren die Möglichkeit, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Schwester Dorlis Salig sei eine Vorreiterin gewesen, was dieses Programm angehe, so Ursula Kassow und Eva-Maria Arndt, Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft der BBS Haste. „Wir sind sehr froh über diese Partnerschaft. Es ist wahnsinnig wichtig, dass auch Hauswirtschafterinnen die Welt erkunden“, ist sich Eva-Maria Arndt sicher.

Im Rahmen des Besuchs der norwegischen und polnischen Delegationen in Lemförde bekommen die beiden angehenden Hauswirtschafterinnen des Mutterhauses sowie die Auszubildenden Lara Willersen (Hauswirtschaft) und Franz Bergmann (Gartenbau), die ebenfalls die BBS besuchen und mit ihnen in Polen tätig waren, ihre so genannten Europässe überreicht - eine Urkunde, die ihnen das Auslandpraktikum bescheinigt.

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