Zwischen Flashmob und Rotkäppchen-Groteske in der Oberschule Schwaförden

„Kommen, sehen, staunen“

Mediengruppe Kreiszeitung
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Schwaförden - „Kommen, sehen und staunen“ – unter diesem Motto hatte die Oberschule Schwaförden am Freitag zum „Tag der offenen Tür“ geladen. Ob trotz oder wegen des Regenwetters: Der Andrang war groß.

„Alle Kollegen und alle Schüler sind beteiligt“, erklärte Konrektor Joachim Lühring. Sie hatten sich im Klassenverband, in Projekten oder auch in Eigeninitiative auf den Tag vorbereitet.

Regine Heinz begrüßte die Gäste im Namen von Kollegen, Mitarbeitern und Schülern: „Wir zeigen einen kleinen Ausschnitt dessen, was in der Schule vermittelt wird.“ Auch wenn die geplanten Aktionen unter freiem Himmel buchstäblich ins Wasser fielen, ließ das Angebot nichts zu wünschen übrig.

Eine kulinarische „Meile“ mit Bratwurst, Crêpes (Französisch-AG), Smoothies und Cocktails, Kuchen und Waffeln zog sich vom Eingangsbereich bis in den Ostflügel. Wer sich vorgenommen hatte, auch alle anderen Stationen – von naturwissenschaftlichen Experimenten bis zum sportlichen Erlebnisparcours in der Turnhalle – zu besuchen, durfte nicht lange pausieren.

Klasse 6 a stellte das Ergebnis ihres Selbstversuchs „Leben ohne Handy“ und ihrer kritischen Auseinandersetzung mit Facebook, WhatsApp und Co vor, im Physikraum wurden „Eiswürfelkerzen“ hergestellt. Im Technikraum präsentierten vier Siebtklässler eigene Versuche mit Solaranlagen. „Wir haben das Thema im Unterricht am Rande behandelt und uns aus Interesse intensiver damit beschäftigt“, erklärten Tristan Ströhemann, Jan Maruschewski, Justin Pazem und Fabian Busch unisono.

„Das ist unser Honig – er kommt vom Lindenbaum an der Bushaltestelle“, sagte Jendrik Stühring (5b) von der im März gegründeten Imker-AG. Er lud die Standbesucher zum Probieren ein und erklärte die Honigernte.

Im Nebenraum hatten sich die Schulsanitäter eingerichtet: „Wir messen Blutdruck“. Bei Jürgen Wübbold von der DRK-Bereitschaft Sulingen durften die Gäste ihre Kenntnisse in punkto „stabiler Seitenlage“ unter Beweis stellen.

Werbung in eigener Sache machte die Reit-AG. Sponsoren hatten Preise für die Tombola gestiftet, deren Erlös die AG im nächsten Jahr mitfinanzieren soll.

Auch der musisch-kreative Bereich kam nicht zu kurz. Eine Ausstellung zeigte Vogelhäuser, Skulpturen à la Niki de Saint Phalle, Mobiles und Gemälde aus dem Kunst- und Werkunterricht.

Die neue Schulband stellte sich vor, die Klasse 7 a präsentierte einen Sketsch, in den alle 27 Schüler involviert waren, Klasse 5 a hatte eine Rotkäppchen-Groteske vorbereitet. Darüber hinaus gab es Tanz- und Theater-Flashmobs und Einlagen des Französisch-Kurses. Schminkstand, Gruselkabinett und Buchvorstellungen rundeten die Präsentation ab.

Einige Schüler steuerten aus eigenem Antrieb Angebote bei. „Bei uns darf man basteln“, sagten Kim Brake und Martin Schudak. Die Fünftklässler hatten zu Hause Modelle von Tiermasken, Schmetterlingen und Blumen hergestellt und gaben fachkundige Anleitung.

Mitglieder der Schülerfirma „Bags & more“ zeigten ihre Produkte und warben um Nachwuchs. „Wir haben bei der Messe für nachhaltige Schülerfirmen in Hannover den ersten Preis belegt“, erzählt Jeanine Hadrian (6b) stolz.

Allerdings suche man Verstärkung: „Einige Mitarbeiter wechseln im neuen Schuljahr an den Standort Ehrenburg.“

mks

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