Zwei Wochen Verzug

Kreisstraße 3: Freigabe der Brücke in Schmalförden im Januar

Abgeschlossen ist die Erstellung eines Kolkschutzes im Bereich der Brücke zur Vermeidung von Eintiefungen in der Gewässersohle. Steine sorgen an beiden Widerlagern der Brücke für die Stabilisierung des Ufers.
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Abgeschlossen ist die Erstellung eines Kolkschutzes im Bereich der Brücke zur Vermeidung von Eintiefungen in der Gewässersohle. Steine sorgen an beiden Widerlagern der Brücke für die Stabilisierung des Ufers.

Die Arbeiten am Brückenbauwerk in der Ortsdurchfahrt Schmalförden der Kreisstraße 3 dauern an. Im Januar soll die Brücke freigegeben werden.

Schmalförden – Sieben Monate Bauzeit waren ursprünglich für den Brückenbau im Zuge der Kreisstraße 3 in der Ortsdurchfahrt Schmalförden eingeplant. „Das werden wir nicht ganz schaffen“, sagt Sven Ebke von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Nienburg), dem die Bauüberwachung obliegt.

Er spricht von zwei Wochen „Verzug“ und nennt als Grund den „schwierigen, moorigen Untergrund“: „Die Durchmesser der 20 Betonbohrpfähle, die Anfang Juli in die Erde gerammt wurden, mussten angepasst werden.“ Inzwischen sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Abgeschlossen ist etwa die Erstellung eines Kolkschutzes im Bereich der Brücke zur Vermeidung von Eintiefungen in der Gewässersohle. Steine sorgen an beiden Widerlagern der Brücke für die Stabilisierung des Ufers. Auch die Fahrbahnfläche, die später mit einer Schicht Gussasphalt versehen wird, ist bereits versiegelt.

Verschalung der Brückekappen

Aktuell werden die Brückenkappen verschalt. „Sie werden in der nächsten Woche verfüllt“, erklärte Sven Ebke die vorbereitenden Arbeiten für die Betonierung des künftigen Rad- und Fußwegs. Der eigentliche Brückenbau sei damit abgeschlossen. In einem nächsten Schritt folgen die Straßenbauarbeiten sowie abschließend der Bau des Brückengeländers sowie die Herstellung des Straßenbanketts für Fußgänger und Radfahrer.

Durch die Verzögerung der Gründungsarbeiten werde sich laut Ebke auch der Kostenrahmen etwas erhöhen; der Brückenneubau war mit 1,1 Millionen Euro kalkuliert. Die Betonbohrpfähle seien allerdings eine Investition in die „Ewigkeit“, sagt Ebke schmunzelnd: „Die Brücke soll mindestens 80 Jahre halten, und der Unterbau wird sogar den Nachfolgebau ‚überleben’.“

Aktuell werden die Brückenkappen verschalt. „Sie werden in der nächsten Woche verfüllt“, erklärte Sven Ebke.

„Die Mitarbeiter der Firma „Beckerbau“ (Meppen) arbeiten zuverlässig und mit Hochdruck an der Fertigstellung“, betont Ebke: „Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, könnte die Brücke Anfang Januar für den Verkehr freigegeben werden.“

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