„Zum Oberdorf“ soll es heißen

Neues Baugebiet in Affinghausen

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Für das künftige Wohnbaugebiet an der Oberdorfstraße beschloss der Rat am Dienstagabend die Bebauungsplanaufstellung.

Affinghausen - Das neue Wohnbaugebiet, für das die Gemeinde Affinghausen eine rund 11.700 Quadratmeter große Fläche an der Oberdorfstraße erworben hatte (hinter dem ehemaligen Geschäft Strahmann) soll „Zum Oberdorf“ heißen.

Der Gemeinderat fällte bei seiner Sitzung am Dienstagabend im Jugend- und Sporthaus einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan.

Gemäß des Planentwurfes sind in dem künftigen Baugebiet ausschließlich Einzel- und Doppelhäuser mit maximal einem Vollgeschoss zulässig, die Erschließung erfolgt über eine Stichstraße mit Wendehammer. Im nordöstlichen Teil des Planbereichs ist ein Regenrückhaltebecken vorgesehen.

Nachtragshaushalt beschlossen

Ebenfalls einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder die erste Nachtragshaushaltssatzung mit Nachtragshaushaltsplan 2017. Der Fehlbetrag im Jahresergebnis vergrößert sich darin von den ursprünglich veranschlagten minus 2 800 auf minus 12200 Euro. Der voraussichtliche Bestand an Zahlungsmitteln am Ende des Haushaltsjahres wird jetzt mit 283 630 Euro um 172 100 Euro niedriger angesetzt, als im ursprünglichen Zahlenwerk.

Auf der Tagesordnung stand der Beschlussvorschlag, für den Ausbau der Bergstraße (Erneuerung des Klinkerpflasters auf 170 Metern Länge, zwischen Landesstraße 202 und Bokeler Straße, Investitionsvolumen rund 174 000 Euro) einen entsprechenden Antrag auf Fördermittel im Rahmen der Dorferneuerung beim Land Niedersachsen zu stellen. Angesichts zu erwartender Investitionen in das neue Baugebiet kamen die Ratsmitglieder überein, dieses Vorhaben zunächst zurückzustellen und es bei den Beratungen über den Haushalt 2018 erneut in den Blick zu nehmen.

Breitbandausbau soll Landkreis steuern

Einstimmig votierte der Rat dafür, die Aufgabe „Breitbandausbau“ in den nicht mit schnellem Internetzugang versorgten Bereichen der Gemeinde dem Landkreis Diepholz zu übertragen. Der Kreis beabsichtigt, ein passives NGA-Breitbandnetz als FTTB-Betreibermodell – dabei werden die Glasfaserkabel bis an die Gebäude der zukünftigen Nutzer gelegt – aufzubauen, dafür einen Eigenbetrieb zu gründen (wir berichteten).

Der Ausbau der Feldstraße ist eigentlich seit Längerem abgeschlossen – er stand jetzt erneut auf der Tagesordnung, da es bei Starkregen mehrfach Probleme mit der Oberflächenentwässerung gegeben hatte. Dies hatte zu Unmut bei den Anliegern geführt, der auch in der Einwohnerfragestunde zum Ausdruck kam. Sie monieren eine unsachgemäße Ausführung der Bauarbeiten. Laut Gemeindedirektor Helmut Denker ist vorgesehen, dass die Mulden entlang der Fahrbahn, die der Entwässerung dienen, nachgearbeitet und vertieft werden – im Rahmen der Gewährleistung. - ab

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