Einblicke in das Ehrenburger Dorfleben

„Zukunftsdorf“ im Fernsehen

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Der Shantychor gab live ein Ständchen für das Kamerateam.

Ehrenburg - „Das ist extrem gut gelaufen“, lautete das Resümee von Reporterin Kim Friedrichs (RTL Nord): „Wir sind mit offenen Armen empfangen worden!“ Nach acht Stunden Dreh war der Beitrag über die Gemeinde Ehrenburg im Kasten, er lief am frühen Donnerstagabend im RTL-Regionalfernsehen.

Die 1500-Seelen-Gemeinde war die dritte Station auf Kim Friedrichs‘ Frühlingstour, das Ziel hatte sie am Vortag per Pfeilwurf bestimmt. Am Vormittag ging das siebenköpfige Team des RTL Nord mit Unterstützung von fünf Reportern aus dem Studio Hannover auf „Wald- und Wiesen-Recherche.“ 

Von rund 100 Minuten Filmmaterial wurden 15 gesendet – entgegen der ursprünglichen Planung jedoch nicht mit einem Live-Beitrag des Shantychors „Schmalver Buddelschippers“ zum Finale, sondern aus technischen Gründen eine halbe Stunde zeitversetzt. „Wir wussten nicht was uns erwartet“, sagte Caroline Kettermann, Chefin vom Dienst. 

Ulrike Barghop habe die ersten Kontakte für das Filmteam geknüpft und wertvolle Tipps gegeben. Die Recherche sei dann schnell zum Selbstläufer geworden: „Hier kennt offenbar jeder jeden: Wir wurden von einem zum anderen vermittelt. Und überall erhielten wir spannende Informationen. Und außerdem Kaffee, Kuchen oder Brötchen...“

Besuch auf der Weihnachtsbaum-Farm

Besuche auf der Weihnachtsbaum-Farm Dahms und in der Biokäserei Bliefernicht in Wesenstedt fehlten in der Reportage ebenso wenig wie lockere Smalltalks mit Volker Schmidt (Autohaus Schmidt) und Marie-Luise Heider (Molly’s Frischemarkt). Weitere Einblicke in das Dorfleben zeigten Ausschnitte aus dem Image-Film, mit dem Ehrenburg vor zwei Jahren beim UDHZ-Landeswettbewerb angetreten war.

Das „Zukunftsdorf“ bot den Gästen mehr als sie erwartet hatten. So erhielten die Reporter unter beifälligem Gegacker und Gekrähe des Federviehs von den Mitgliedern der Theatergruppe „Schmalver Plattschnackers“ im Innenhof von Kastens‘ Gasthaus einen Turbo-Sprachkurs in plattdeutscher Mundart.

Maritime Stimmen für die Gäste

Maritime Stimmung vermittelten die Schmalver Buddelschippers am späten Nachmittag vor der Kirche. Sie waren trotz des aufkommenden Regens bestens gestimmt und versetzten Kim Friedrichs mühelos in den Schunkel-Modus. Als wetterfest erwiesen sich auch die Radfahrer (TV Rad), die sich vor ihrer wöchentlichen 30-Kilometer-Runde dem Interview stellten. Bei ihnen hat sich Kim Friedrichs zum Mitradeln angemeldet: „Ich komme im Sommer wieder!“

„Eigentlich bin ich ein Stadtkind, aber hier hat es mir richtig gut gefallen“, betonte Caroline Kettermann. Beeindruckt habe sie die Gastfreundlichkeit und das funktionierende Netzwerk. Und die vielen kleinen „Glanzlichter“, die das Team mitunter erst auf den zweiten Blick entdeckt habe. Die Nachteile („Es gibt hier zu viel Garten und die Netzverbindung ist ausbaufähig“) hatte auch Kim Friedrichs schnell relativiert. „Ehrenburg ist wirklich besonders. Es war uns eine Ehre, hier zu sein“.

mks

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