Vereine im Kirchspiel Sudwalde gestalten vierten Weihnachtsmarkt „Rund um den Kirchturm“

„Wenn alle an einem Strang ziehen“

Mit Pony Susi: Sophie Cordes und Emilia Haalck, hinten „Nikolaus“ Heinrich Meineke und Anne Cordes. Foto: Kurth-Schumacher

Sudwalde – Das Konzept des im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgerichteten Weihnachtsmarkts „Rund um den Kirchturm“ garantiert ein „volles Haus“: In der Vorbereitung der vierten Auflage hatte die Kirchengemeinde Sudwalde erneut fast alle Vereine des Kirchspiels für die Mitarbeit gewinnen können.

„So etwas kann nur gelingen, wenn alle an einem Strick ziehen“, sagte Pastorin Cornelia Harms. Schon der Gottesdienst, bei dem sie den Nikolaus alias Heinrich Meineke und „Weihnachtsmann“ Heinfried Lesemann als prominente Überraschungsgäste begrüßte, war sehr gut besucht.

Auch der Heimatverein (Getränke), die Ortsfeuerwehr (Bratwurst) und der DRK-Ortsverein (Kaffeestube), die Schützenvereine Bensen-Eitzen (gebrannte Mandeln und Eierpunsch), Sudwalde/Menninghausen (Dosenwerfen) und Affinghausen (Bastelstube), die Soldatenkameradschaft (Knipp) und die „Sudwohler Deerns und Jungs“ hatten sich für die gemeinsame Sache begeistern lassen. Die Dorfjugend testete an ihrem Lagerfeuerplatz bei Marktbeginn mangels „Kundschaft“ Stockbrot und Heißgetränke selbst. Ihr Beitrag zum Umweltschutz: „Wir haben die Einwegbecher mit Namen versehen und verwenden sie mehrfach“, erklärte Elena Denker.

Wer sich zu Beginn der kalten Jahreszeit mit warmen Socken und Strickmützen eindecken wollte, wurde an den Ständen der Aussteller aus der Region ebenso fündig wie Besucher, die auf der Suche nach ersten Weihnachtsgeschenken waren. Marmelade, Likör, Weidenkörbe, Holzarbeiten, Seifen oder Adventsdekoration wie Teelicht-Gläser und handgefertigte Papiersterne waren Teil des umfangreichen Sortiments aus heimischen Küchen und Hobbywerkstätten. Die Kirchengemeinde ergänzte das Angebot am Eine-Welt-Stand mit fair gehandelten Waren. „Die Geschäfte laufen gut – besonders die selbstgebackenen Kekse kommen gut an“, sagten Robin und Malte. Sie gehörten zu den Konfirmanden, die den Stand besetzten.

Der Sudwalder Sven Bierfischer nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen: Er hatte seinen landwirtschaftlichen Betrieb im Frühjahr um einen Hofladen erweitert und warb für Gemüse der Saison aus eigenem Anbau und für „Sudwohler Gröönlandeier“, für unbehandelte Clementinen und Apfelsinen, die er direkt aus Italien bezieht. Bierfischer: „Unser Laden hat rund um die Uhr geöffnet. Selbstbedienung auf Vertrauensbasis.“

Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete der Posaunenchor Heiligenfelde. Maria Schupp aus Diepholz lud die Kinder am Nachmittag zum Puppentheater in die Kirche ein. Ein weiteres Highlight: Anne Cordes aus Menninghausen hatte die Kutsche der Reitsportgemeinschaft Sudwalder Land angespannt und bot Rundfahrten an. Neben ihr auf dem Kutschbock saß der Nikolaus. Der mischte sich zwischendurch unter die Besucher: Pony Susi brauchte ab und an eine Pause.  mks

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