Und noch ein Notstromaggregat

Mehrausgaben für die Feuerwehren in der Samtgemeinde Schwaförden

Nicht mehr zuverlässig funktioniert das Notstromaggregat der Ortsfeuerwehr Schwaförden (Baujahr 1978), es muss ersetzt werden.
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Nicht mehr zuverlässig funktioniert das Notstromaggregat der Ortsfeuerwehr Schwaförden (Baujahr 1978), es muss ersetzt werden.

Schwaförden – Auch die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr müssen regelmäßig in die Überprüfung. Und dann passiert, was fast jeder kennt: Es gibt was zu meckern. Sicherheitsgurte etwa, die nach 20 Jahren erneuert werden müssen. Oder, wie Gemeindebrandmeister Gerd Scharrelmann am Donnerstagabend berichtete, das Notstromaggregat der Ortsfeuerwehr Schwaförden:

Ortsbrandmeister Thorsten Dreyer erläuterte dem Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Schwaförden, der am Abend im Schwaördener Dorfgemeinschaftshaus tagte, dass das Aggregat Schwankungen habe.

Insbesondere ungünstig sei das, weil die Ortsfeuerwehr Schwaförden in der Ausrückeordnung notiert sei, wenn es um technische Hilfeleistungen geht. Die Einsatzkräfte benötigen das Aggregat, um die schweren Geräte anzuschließen, wenn das Unfallgeschehen es erfordert. Das Aggregat, Baujahr 1978, sollte schnellstmöglich ersetzt werden.

Das werde es auch, lautete die einhellige Botschaft des öffentlich tagenden Gremiums. Die Nachricht hatte die Kameraden aus Schwaförden erst am Montag erreicht, deshalb konnten sie vor der Sitzung noch keinen offiziellen Antrag stellen.

Der Ausschuss unter Leitung seines Vorsitzenden Jürgen Döpke beriet den Haushaltsansatz rund um die Feuerwehren in der Samtgemeinde Schwaförden. Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker erläuterte die (bis dahin vorliegenden) Zahlen: Erträgen in Höhe von 69 600 stehen Aufwendungen in Höhe von (bisher) 280 500 Euro gegenüber. Das ergebe einen Fehlbetrag in Höhe von 175 900 Euro. „Was Investitionen angeht, haben wir eine Wunschliste bekommen. Aber man kann nicht allen Wünschen gerecht werden“, erklärte Denker. Als Posten des „normalen Beschaffungsetats“ bezeichnete er 6 500 Euro, die für die Anschaffung von Jacken und Überhosen ausgegeben werden sollen. Bereits in den Etat eingeplant sind 16 000 Euro für eine neue Tragkraftspritze für die Ortsfeuerwehr Sudwalde sowie ein neues Notstromaggregat für die Ortsfeuerwehr Schmalförden (5 000 Euro). Deren Gerät ist Baujahr 1971.

Neu dazu kommen werden das Notstromaggregat für die Ortsfeuerwehr Schwaförden – und eine neue Heizung für das Gerätehaus in Affinghausen. Bei den starken Minustemperaturen sei die Heizung kaputt gegangen im Anbau aus den 1970er Jahren, wie Ortsbrandmeister Heino Bensemann und sein Stellvertreter Thomas Heitmann am Rande der Sitzung erklärten.

Ausschussmitglied Heinrich Beneke fragte in die Runde, ob es nicht besser sei, den Etat für die Feuerwehren generell zu erhöhen, „wenn man sich den Betrag anguckt, den wir für die Kitas ausgeben“. Doch Helmut Denker schob dem einen Riegel vor, mahnte an, nicht „Äpfel und Birnen“ zu vergleichen. Mit der geltenden Haushaltspolitik sei man in der Vergangenheit gut gefahren. Grundsätzlich würden die benötigten Ausgaben getätigt: „Wir haben in den letzten 15 Jahren so viele Fahrzeuge wie nie neu beschafft.“ Zusätzlich seien Investitionen in die Feuerwehrgerätehäuser sowie die Ausstattung generell erfolgt. Die Feuerwehr sei ein Ehrenamt und das sei nicht hoch genug zu schätzen.

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