51. Funk- und Fahrübung: Vorjahressieger trumpfen erneut auf

16 Teams starten in Cantrup

Der Wanderpokal geht erneut nach Eschenhausen; von links: Cord Schünemann (stellvertretender Gemeindebrandmeister Schwaförden), Cantrups Ortsbrandmeister Klaus Janzen, das Siegerteam Christoph Lenz, Julia Saubert, Carina Lenz und Sören Fastenau, stellvertretender Ortsbrandmeister Fred Luchtmann. Foto: Ortsfeuerwehr Cantrup

Cantrup – Vor vielfältige Aufgaben stellte die Ortsfeuerwehr Cantrup die Teilnehmer der 51. Funk- und Fahrübung, 16 Teams aus Ortsfeuerwehren der Region schickte Ortsbrandmeister Klaus Janzen in einminütigen Abständen in den „Einsatz“, der rund sieben Stunden dauerte.

Im Gepäck hatten sie eine Waldbrandkarte im Maßstab 1 : 50 000 und eine Bordkarte, auf der es die stummen Kontrollen auf der Strecke einzutragen galt, berichtet Janzen. Als Erstes galt es eine Koordinate zu bestimmen und anschließend die sogenannte Fischgräte zu bewältigen, die zum ersten Spiel am Neuenkirchener Feuerwehrhaus führte: Ein Teammitglied hatte 20 Teelichter auspusten – durfte dafür allerdings nur einmal Luft holen. „Die beste Gruppe schaffte zwölf Kerzen“, berichtet Janzen. Eine Skizze im Maßstab 1 : 25 000 musste auf die Karte übertragen werden, um über Hoope zum Wesenstedter Feuerwehrhaus zu navigieren: „Die Kameradinnen und Kameraden sollten hier zehn Erbsen mit einem Teelöffel aus anderthalb Metern Entfernung in unterschiedlich große Gefäße werfen – je kleiner das Gefäß, desto größer die Punktzahl.“ Das Übertragen einer weiteren Skizze, Maßstab 1 : 50 000, führte nach Egenhausen, danach mussten sechs Koordinaten in der Karte markiert werden, was zu den nächsten Etappenzielen führte. In Cantrup schossen je drei Teammitglieder mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe, um zu punkten, bevor sich alle erst einmal mit Gegrilltem stärken konnten. Weiter ging es nach Brelloh, wo es für die Gruppen Tiergeräusche zu erraten galt – imitiert von einem Teammitglied. Janzen: „Die beste Gruppe erriet 22 von 25 Tierarten.“ Per Chinesenrallye wurden die Teilnehmer durch Schmalförden, Ehrenburg und Wesenstedt gelotst, wo das nächste Spiel auf sie wartete: Zu zweit sollten Äpfel, die in einer Wanne schwammen, mit dem Mund aus dem Wasser gefischt und einem dritten Kameraden übergeben werden, der sie ins Ziel zu bringen hatte – die beste Mannschaft schaffte innerhalb der vorgegebenen Zeit von einer Minute zwölf Äpfel.

Mit einer vergrößerten Skizze unbekanntem Maßstabs ließ sich schließlich der Weg nach Göddern finden: „Alle Mannschaften erreichten das Ziel“, bilanziert Klaus Janzen, der die Funk- und Fahrübung gemeinsam mit Torsten Borgstedt, Andreas Borgstedt und Fred Luchtmann ausgearbeitet hatte, „die Kameraden und Kameradinnen aus Eschenhausen bewiesen besonders viel Geschick und Orientierungssinn: Sie machten, wie im Vorjahr, den ersten Platz und erhielten den Wanderpokal.“ Genauer: Die Eschenhausener gewannen die Trophäe zum dritten Mal in Folge und dürfen den „Pott“ jetzt behalten. Bei der Siegerehrung bedankte sich Klaus Janzen für die Arbeit, die seine Kameraden in die Funk- und Fahrübung investierten, ebenso bei den Frauen, die schon früh morgens das Frühstück vorbereitet hatten.

Die Platzierungen: 1. Eschenhausen (152,10 Punkte), 2. Affinghausen (157,30), 3. Bassum II (164,30), 4. Sudwalde (177,30), 5. Wedehorn (178,80), 6. Anstedt (210,20), 7. Bassum I (232,40), 8. LG Ridderade (234,70), 9. Dimhausen und Hallstedt (jeweils 242,50 Punkte), 11. Nienstedt (247,80), 12. Stocksdorf (299,70), 13. Scholen (325,60), 14. Nordwohlde (332,10), 15. Natenstedt (336,50), 16. Wesenstedt (342,40).

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