Team des TV Schmalförden beim „Garmin Velothon“

Durch Berlin radeln

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Die Radler des TV Schmalförden in neuem Outfit: Neue T-Shirts nicht nur für die Berlinfahrer.

Schmalförden - Das neue Outfit passt, die mentale Verfassung könnte nicht besser sein: gute Voraussetzungen für die Teilnahme der acht Radsportler aus den Reihen des TV Schmalförden am Berliner „Garmin Velothon“, das sich seit seiner Premiere 2008 als zweitgrößtes europäisches Radrennen seiner Art etabliert hat.

Die Radsport-Sparte des TV Schmalförden zählt 21 Mitglieder. Werner Schraml konnte Fritz Kastens, Ernst Tonne, Birgit Meyer, Olaf Schmidt, Bernd Kramer, Erwin Plontke und Henning Jürgens für das Projekt „Berlin Velothon“ begeistern. Üblicherweise fährt die Gruppe donnerstags eine 30-Kilometer-Tour, in den letzten beiden Wochen hängten die acht Berlin-Fahrer eine zweite Trainingseinheit dran.

Die Organisatoren des Velothon bieten Rennen für Einsteiger, ambitionierte Radsportler und Weltklassefahrer an, die Strecken sind komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Schmalfördener, Durchschnittsalter „60plus“, starten am Sonntagmorgen als Team in der Hobbyklasse: Sie gehen auf einen 60-Kilometer-Stadtkurs. Dieser führt vom Brandenburger Tor aus mitten durch die Metropole Berlin – über den Potsdamer Platz und den Kurfürstendamm zum Flughafen Tempelhof und durch das Regierungsviertel auf die spektakuläre Zielgerade, die Straße des 17. Juni.

Spätestens nach zwei Stunden und 44 Minuten muss die Gruppe ihr Ziel erreicht haben. Die Organisatoren fordern auf dem 60-Kilometer-Kurs eine Mindest-Durchschnittsgeschwindigkeit von 23 Kilometern; wer langsamer ist, wird disqualifiziert. Die Radsportler aus Schmalförden sind sich sicher: „Das schaffen wir locker.“ Nach den wöchentlichen Trainingseinheiten mit einem Schnitt von 25/26 liegen sie buchstäblich „gut im Rennen“.

Die Initiatoren des professionell organisierten Events rechnen mit rund 13000 Teilnehmer und mit 250000 Zuschauern entlang der Strecke. Die sportliche Herausforderung stehe im Vordergrund, unterstrich Fritz Kastens, natürlich mache aber das Drumherum den Reiz aus. Entscheidend sei nicht die Platzierung, man wolle aber auf jeden Fall in die Wertung kommen. Das Team hat sich vorgenommen, sich nicht vom „Besenwagen“ überholen zu lassen.

mks

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