Aktion des TSV Schwaförden findet viele Unterstützer und stößt auf große Resonanz

Sportplatz wird vorübergehend Minigolf-Anlage

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Schwaförden – Minigolf als neue Sparte des TSV Schwaförden? Nein, so weit geht es dann doch nicht – aber zumindest als Attraktion für zwei Wochen hat der Verein eine Zwölf-Loch-Anlage auf den Sportplatz gezaubert.

Die Idee sei entstanden, als er sich Gedanken machte über die alljährliche Aktion vor den Sommerferien, die er mit der von ihm trainierten Tischtennis-Jugend des Turn- und Sportvereins unternimmt, berichtet Initiator Christoph Kaup. Wegen der Corona-Pandemie seien viele Dinge nicht möglich gewesen, aber eine Minigolf-Anlage sei etwas für die Kinder und Jugendlichen, bei dem sie gemeinsam Zeit verbringen und trotzdem den nötigen Abstand wahren können.

Zusammen mit Timo Focke, Janis Ehlers, Andre Wachendorf, Patrick Lübbering und Michel Hildach habe er die Stationen entworfen und das Material dafür zusammengetragen. „Das hat sich im Dorf herumgesprochen und eine Eigendynamik angenommen – dass es solche Dimensionen annimmt, hätten wir nicht erwartet.“ Für die Bestandteile der einzelnen „Löcher“ hätten die Organisatoren kein Geld ausgeben müssen, viele Unterstützer und Sponsoren hätten sich beteiligt: Paletten von hier, Strohballen von dort, die Krocket-Schläger aus der Nachbarschaft und die Bälle von einem Tennisverein aus der Umgebung, zählt Kaup Beispiele auf. Kostenlos war die Nutzung der Anlage. Stattdessen stand ein Sparschwein bereit, mit dem Spenden für den Verein Sonnenkinderprojekt Namibia gesammelt wurden.

Ursprünglich hatte die Aktion, die man aus Sorge vor Vandalismus nicht habe groß bewerben wollen, nur eine Woche dauern sollen, berichtet Christoph Kaup, aber wegen des großen Andrangs wurden daraus zwei: Bis Freitag könne noch gespielt werden, Samstag werde alles wieder abgebaut. „Das ist super angenommen worden: Bis zu 50 Leute haben täglich gespielt, und es war eine tolle Atmosphäre.“ Die Minigolf-Anlage soll keine einmalige Aktion bleiben, kündigt Kaup an. Ein Teil des Materials werde eingelagert, und „wir haben auch schon viele Anregungen bekommen, um die Anlage im nächsten Jahr auf 18 Löcher zu erweitern.“

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