Selfie-Session inklusive

Neuenkirchener Open Air: Faakmarwin mischt sich unter die Gäste

+
Alexander Skipka, Frontmann von „Faakmarwin“, mischte sich auf dem Sportplatz unter die Gäste.

Neuenkirchen - Von Martina Kurth-Schumacher. Junge Bremer Indie-Rap-Rocker eröffneten das Bühnenprogramm des 22. Neuenkirchener Open Air. „Faakmarwin“ – ein Opener mit Headliner-Qualitäten.

Frontmann Alexander Skipka und seine Band punkteten mit intelligenten deutsche Texten und Musik, die in die Beine ging. Skipka war ein unermüdlicher Motivator. Seine meterhohen Luftsprünge begeisterten das Publikum ebenso wie seine Nähe zu den Fans, die er nach dem Auftritt kurzerhand „auf ein Pils“ hinter die Bühne einlud, Selfie-Session inklusive.

Hochkarätige Besetzung

Die Organisatoren des 22. Neuenkirchener Open Air haben ein gutes Gespür für aufgehende Sterne der Rockmusik-Szene. In diesem Jahr hatten sie mit dem Line-up eine besonders glückliche Hand, so die Rückmeldung von den Besuchern. Und von den Bands. Das kleine Festival mit dem großen Namen war hochkarätig besetzt von Anfang bis Ende. Neben den Bands räumten der Songwriter „Herrbinner“ und das Duo Laura und Tom (Flair & Fire) ab: Der selbsternannte Großstadt-Cowboy und die Feuerkünstler waren alles andere als nur Pausenfüller.

Neuenkirchener Open Air 2017

„Wir sind stolz, dass wir erstmals Gäste aus England bei uns haben“, kündigte Klaus Bochow die international besetzte Band aus Liverpool an. Die „Wide eyed boys“ boten eine Mischung aus New Wave und Indie-Pop – musikalisch hervorragend, aber in punkto Live-Show und Publikumsnähe mit „Luft nach oben“. Zugegeben: Es war schwer, den drei anderen Bands in dieser Beziehung das Wasser zu reichen.

Die „Alex Mofa Gang“ aus Berlin hatte das einstimmige Votum des achtköpfigen Organisationsteam für den Einzug auf die Gästeliste. Sie lockten die Besucher mit einem konsensfähigen Mix aus Punk, Pop und Rock mit deutschen Texten vor die Bühne. Frontmann Sascha Hörold – ein wahres Energiebündel - motivierte das Publikum zu Punk-Polonaise und „Wall of death“ und ließ sich als Stage-Diver auf einer Schildkröten-Luftmatratze von den Zuhörern auf Händen tragen.

Mehr geht nicht

Ihr Lob an die Veranstalter: „Wir haben großen Respekt vor dem, was ihr hier auf die Beine stellt. Dass Jung und Alt hier einen guten Tag zusammen haben, ist großartig.“

Die „Alex Mofa Gang“ aus Berlin hatte das einstimmige Votum des achtköpfigen Organisationsteam für den Einzug auf die Gästeliste. Sie lockten die Besucher mit einem konsensfähigen Mix aus Punk, Pop und Rock mit deutschen Texten vor die Bühne.

Zum Abschluss ließ die Gießener Power-Band „April Art“, frisch gebackene Trägerin des Deutschen Rock- und Pop-Preises, den Sportplatz Neuenkirchen beben: Lisa-Marie Watz (Gesang), Philipp Tesarek (Gitarre), Nico Neufeld (Bass) und Ben Juelg (Drums) brachten das aufgrund der fortgeschrittenen Stunde ausgedünnte Publikum mit einer energiegeladenen Performance noch einmal auf Hochtouren. Viele fanden in ihnen ihren persönlichen Favoriten des diesjährigen Festivals.

Die Organisatoren, die mit 40 Helfern im Dauereinsatz waren, verbuchten das 22. Festival als weiteres Highlight der NOA-Geschichte: das Wetter war gut, die Stimmung großartig, das Bühnenprogramm spektakulär. Und die 500 Gäste waren begeistert – mehr geht nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

IGS Rotenburg ist Partnerschule des DFB

IGS Rotenburg ist Partnerschule des DFB

Polizei bestätigt: Terroranschlag in Barcelona

Polizei bestätigt: Terroranschlag in Barcelona

Bilder: Tote und viele Verletzte nach Terrorattacke in Barcelona

Bilder: Tote und viele Verletzte nach Terrorattacke in Barcelona

Übung des Ortsvereins Bassum und des Technischen Hilfswerks

Übung des Ortsvereins Bassum und des Technischen Hilfswerks

Meistgelesene Artikel

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Gemeinsame Fahrrad-Tour: Ist Diepholzerin die Neue von Leonardo DiCaprio?

Gemeinsame Fahrrad-Tour: Ist Diepholzerin die Neue von Leonardo DiCaprio?

18 THW-Helfer aus Syke und Bassum proben den Ernstfall

18 THW-Helfer aus Syke und Bassum proben den Ernstfall

Aus der Disco direkt gegen eine Laterne und in eine Schlägerei

Aus der Disco direkt gegen eine Laterne und in eine Schlägerei

Kommentare