Samtgemeinderat Schwaförden verabschiedet ehemalige Mitglieder

„Schade, dass wir euch entlassen müssen“

Mit Dank aus dem Samtgemeinderat verabschiedeten Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker (rechts) und Ratsvorsitzender Holger Brüning (links) Brigitte Denker, Peter Braunert, Wilfried Schlichte, Petra Hische und Heinrich Beneke (von links).
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Mit Dank aus dem Samtgemeinderat verabschiedeten Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker (rechts) und Ratsvorsitzender Holger Brüning (links) Brigitte Denker, Peter Braunert, Wilfried Schlichte, Petra Hische und Heinrich Beneke (von links).

Schwaförden – „Die kommunale Selbstverwaltung lebt vom Ehrenamt. Diese Solidarität und Gemeinschaft kann gar nicht hoch genug bewertet werden, denn es wird nicht einfacher, Kandidaten zu gewinnen“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker bei der Verabschiedung der ausgeschiedenen Mitglieder des Samtgemeinderates Schwaförden. Manche hatten nicht erneut kandidiert, bei anderen habe der Wähler entschieden.

Als Aufgabe haben die Ratsmitglieder vor Augen, „sich um den eigenen Lebensbereich zu kümmern und zu unser aller Wohl beizutragen. Die Ausgeschiedenen haben das getan. Es gilt, Dank zu sagen, dass sie sich in den Dienst des Rates gestellt haben.“

Heinrich Beneke war fünf Jahre im Samtgemeinderat und erhielt als Dank eine Urkunde und einen Blumenstrauß. „Eigentlich war auch ein kleines Geschenk vorgesehen, aber es gab Lieferschwierigkeiten, es wird für alle nachgereicht“, erklärte Denker. Zehn Jahre gehörten jeweils Ludger Ebenthal und Petra Hische dem Samtgemeinderat an (Ebenthal fehlte bei der Verabschiedung). Mit einem herzlichen Dankeschön nach 15 Jahren Ratsarbeit verabschiedet wurde Brigitte Denker. „Wir steigern uns“, erklärte Denker, bevor er Peter Braunert aufrief, der nach 20 Jahren im Samtgemeinderat nicht mehr kandidiert hatte. 15 Jahre, ab dem Jahr 2006, hatte Braunert als Ratsvorsitzender die Geschicke des Gremiums geleitet und war über diese Zeit auch Beigeordneter im Verwaltungsausschuss. Braunert nutzte die Gelegenheit, für die gute Zusammenarbeit zu danken. Man sei nicht immer einer Meinung gewesen, aber insgesamt gut gefahren. Nie habe es einen größeren Streit gegeben. Seinem Nachfolger als Ratsvorsitzender, Holger Brüning, wünschte er „eine gute Hand“. Den Neuen im Samtgemeinderat rief er zu: „Lasst Euch nichts von den Alten vorschreiben, geht mit eigenen Ideen mutig voran.“

Das sechste Dankeschön galt Wilfried Schlichte. Der hatte seit 1991 ein Mandat für den Samtgemeinderat, war in der Zeit entweder als Stellvertreter oder Beigeordneter im Samtgemeindeausschuss aktiv, war seit 1996 für die Samtgemeinde in die Gremien der Wasserversorgung Sulinger Land gewählt und vertrat seit 2001 die Samtgemeinde in diversen Gremien des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. „Dass ihr mich am Leben gelassen habt. Wenn ich zwischengehakt habe, habt ihr zurückgefunkt. Es war eine wunderbare Zeit“, bilanzierte Wilfried Schlichte sein 30 Jahre währendes kommunalpolitisches Engagement.

Helmut Denker lud die ausgeschiedenen Ratsmitglieder zum jährlichen Weihnachtstreffen ein, das immer Gelegenheit biete zum Erfahrungsaustausch – vorausgesetzt, die Corona-Auflagen lassen das Treffen zu.

Ratsherr Rainer Klusmann kommentierte die Verabschiedung: „Schade, dass wir Euch entlassen müssen. Wir hätten gerne mit Euch weitergearbeitet. Wir haben in der Sache immer gemeinsam für das Gebiet der Samtgemeinde Schwaförden gearbeitet, offene deutliche Worte waren immer willkommen.“

Von Sylvia Wendt

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