Samtgemeinderat ernennt neue stellvertretende Ortsbrandmeister

Wechsel in zwei Kommandos

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Gemeindebrandmeister Wilfried Müller mit den ernannten/verabschiedeten stellvertretenden Ortsbrandmeistern Karl-Heinz Schröder, Thorsten Dreyer, Helmut Meins und Torsten Borgstedt sowie Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker (v.l.).

Schwaförden - Zwei stellvertretende Ortsbrandmeister galt es in der Sitzung des Rates der Samtgemeinde Schwaförden am Mittwochabend aus dem Ehrenbeamtenverhältnis zu entlassen – und, gleich anschließend, ihren Nachfolgern den Diensteid abzunehmen.

Viele Gäste aus den Reihen der Feuerwehr fanden sich zur Zusammenkunft im Schwafördener Dorfgemeinschaftshaus ein, an die sich die Gemeindeverbandsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr anschloss. Der Rat bestätigte mit einstimmigen Beschlüssen die in den Mitgliederversammlungen getroffenen Personalentscheidungen: Karl-Heinz Schröder wird als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Schwaförden von Thorsten Dreyer abgelöst, Helmut Meins als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Cantrup von Torsten Borgstedt. „Ihr beide habt freiwillig die Segel gestrichen, aber ich hoffe, dass ihr der Feuerwehr treu bleibt – ihr seid ja noch junge Hüpfer“, wandte sich Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker schmunzelnd an Schröder und Meins, bedankte sich im Namen von Rat und Verwaltung herzlich für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz. Karl-Heinz Schröder (50) begann seine Feuerwehrlaufbahn in der Ortsfeuerwehr Albringhausen, zog 1993 nach Schwaförden. Hier wurde er 2007 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Seit 2012 gehört Schröder der Technischen Einsatzleitung Süd der Kreisfeuerwehr an.

Helmut Meins (54) ist bereits seit 1977 aktives Mitglied der Ortsfeuerwehr Cantrup, wurde 1998 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Über viele Jahre war Helmut Meins auch stellvertretender Zugführer des II. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft II.

Planänderung ist für

Baugebiet erforderlich

Der Gemeinderat Affinghausen hatte sich dagegen ausgesprochen, einen Bebauungsplan für die Reaktivierung einer ehemals landwirtschaftlich privilegierten Biogasanlage durch eine Firma aus Hameln aufzustellen: Es lagen keine Informationen darüber vor, welche Art von Biomasse in der Anlage verwertet und woher diese stammen soll (wir berichteten). Entsprechend lehnte der Samtgemeinderat es einstimmig ab, die Flächennutzungsplanänderung anzuschieben, die für das Projekt ebenfalls erforderlich wäre. Mit einstimmigem Beschluss eingeleitet wurde hingegen das Verfahren zur Flächennutzungsplanänderung „Baugebiet Nienabers Mühle“: Für das künftige Baugebiet in Ehrenburg stellt der Gemeinderat den Bebauungsplan auf (wir berichteten), „dabei hat sich herausgestellt, dass eine gleichzeitige Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich ist“, teilte Helmut Denker mit.

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