„Tag der offenen Tür“ auf der Reitanlage Heideloh 

Rösser und Reiter unterwegs

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Auf dem Geschicklichkeitsparcours, den die jungen Reiter souverän meisterten, rechts Eva von Danwitz.

Heideloh - Flatterbänder, Stangen, Planen, Luftballons: Blacky, Bella, Peppy und Blaise ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Den Geschicklichkeitsparcours meisterten die Tinkers souverän, selbst der Ritt über die Wippe schien für Ross und Reiter ein „Kinderspiel“ zu sein.

Die Voltigierer des RFV Holte-Spangen zeigten diese Variante der Reitkunst in Vollendung.

„Meine Schüler haben beschlossen zu zeigen, was die Pferde alles können“, sagt Eva von Danwitz stolz. Die Vorführung beim Tag der offenen Tür am Sonntag war eine von mehreren Programmpunkten. Auch die Mutter- und-Kind-Gruppe gab einen Eindruck vom Angebot der Reitanlage in Heideloh, Moderator Otto von Danwitz bot außerdem Kutschfahrten an. Eva von Danwitz hat sich auf die Arbeit mit Tinker-Pferden spezialisiert: „Sie sind ideale Lehrpferde.“ Die ausgebildete Pferdewirtin (Schwerpunkt Reiten) und Tierheilpraktikerin bringt viel Erfahrung mit: Ihre Eltern waren Betreiber einer Reitanlage in Wülfrath. Vor drei Jahren erwarb sie den Hof in Heideloh, baute die ehemaligen Schweine- und Rinderstallungen um und aus. Neueste Errungenschaft ist ein Reitplatz, der dank seines textilen Belags rund ums Jahr genutzt werden kann. „Der Reitbetrieb kann laufen, egal wie kalt oder nass es ist“, erklärt Eva von Danwitz. Sie möchte demnächst einen Voltigierkurs einrichten, plant neben dem Bau einer Reithalle auch die Neuanlage eines Longierzirkels – ebenfalls mit Allwetter-Boden. Die Voltigierer des RFV Holte-Spangen zeigten am Sonntag mit „Rudi“, einem Voltigierpferd, das Eva von Danwitz in ihrer Wülfrather Zeit ausgebildet hatte, diese Variante der Reitkunst in Vollendung.

Sieben Lehrpferde – vier Tinkers, zwei Shettys und ein Hannoveraner – stehen als Schulpferde zur Verfügung. Das Konzept von Eva von Danwitz ist klar umrissen: Die Gruppen sind klein, und es sind auch Kinder und Erwachsene willkommen, die keine Turnierambitionen haben. Eine Erkenntnis, die sie den Reitern vermitteln will: „Pferde sind Freizeitpartner und kein Sportgerät.“ Ihre Schüler bauen Beziehungen zu ihrem Bezugs-Pony auf. Eva von Danwitz: „Sie kommen auch, wenn das Pferd mal krank ist.“

Die Besucher des Tages der offenen Tür konnten sich am Sonntag einen Eindruck von dem verschaffen, was schon fertig und was in Planung ist. Neben Reitunterricht bietet Eva von Danwitz Dressur- und Springkurse, Reiterferien, Abzeichen-Prüfungen oder den Beritt und die Ausbildung von Pferden an. Das Interesse der Gäste richtete sich am Sonntag insbesondere auf die Angebote für Kleinkinder ab zwei Jahren (Mutter-Kind-Reiten) und auf den Gruppenunterricht für Kinder.

Der Erlös der Tombola, die zahlreiche Firmen aus der Region unterstützt hatten, soll zu gleichen Teilen dem Kindergarten „Stocksdorfer Wunderkinder“ und dem Fördervereins der Grundschule am Markt in Twistringen zugute kommen. 

mks

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