Erfolg für Anstedter Ehepaar Heinz

Ole vom Zockeldraff wird Körsieger

Der zweieinhalb Jahre alte Bulle Ole vom Zockeldraff, den Manfred Heinz hier präsentiert, überzeugte die Körkommission auf ganzer Linie.
+
Der zweieinhalb Jahre alte Bulle Ole vom Zockeldraff, den Manfred Heinz hier präsentiert, überzeugte die Körkommission auf ganzer Linie.

Cloppenburg/Scholen – Mit mehr als 100 gemeldeten Schottischen Hochlandrindern aus 50 Zuchtbetrieben avancierte die vom Niedersächsischen Highland Cattle Zuchtverband ausgerichtete Rinderschau in Cloppenburg zum zahlenmäßig größten Ereignis für diese Rasse in Deutschland, berichten Regine und Manfred Heinz aus Scholen-Anstedt. Sie zählten zu den Züchtern, die aus sechs Bundesländern mit ihren Tieren anreisten, mehr als 300 Besucher hatten sich im Vorfeld zur „5. Cloppenburg Open“ angemeldet.

Unter ihnen auch Henrick Landwehr aus Scholen-Blockwinkel: „Die Qualität der Tiere war außerordentlich gut, es waren die besten Tiere Deutschlands am Start“, stellt er fest. Er vertrat mit der erst 18 Monate alten Färse Atlanta die noch nicht lang bestehende Herde „thor Lannewehr“. „Henrick und Atlanta absolvierten in Cloppenburg einen souveränen Auftritt“, bescheinigt Regine Heinz, „ein Platz im vorderen Mittelfeld war der verdiente Lohn. Henrick kann stolz auf dieses Ergebnis sein, denn er hat gezeigt, dass er auf Augenhöhe mit den besten Züchtern Deutschlands mithalten kann.“

Das Ehepaar Heinz war mit vier Highlands aus der Zockeldraff-Herde in Cloppenburg vertreten. Die Färsen Minerva und Dajana belegten, ebenso wie der 18 Monate alte Orleans, Plätze im Mittelfeld in ihren Klassen. Den Vogel habe der zweieinhalb Jahre alte weiße Bulle Ole vom Zockeldraff im Rahmen des Körprogramms abgeschossen: „Ole überzeugte die Körkommission mit Torsten Kirstein von der Masterrind Verden und Stefan Wreczycki vom Highland Cattle Zuchtverband Niedersachsen auf ganzer Linie“, freut sich Regine Heinz. Er wurde mit den Noten 8/8/8 in den Merkmalen Typ, Bemuskelung und Skelett benotet und damit zur Zucht zugelassen. Die Note 8 bedeutet das Werturteil „sehr gut“.

Mit der erst 18 Monate alten Färse Atlanta vertrat Henrick Landwehr aus Blockwinkel die noch nicht lang bestehende Herde „thor Lannewehr“.

Torsten Kirstein habe das Körurteil für die zahlreichen interessierten Zuschauer ausführlich erläutert: „Ein sehr typvoller Bulle mit gerader Oberlinie und enormer Länge. Der Bulle ist sehr gut bemuskelt und verfügt über einen korrekten Gang. Ein sehr guter und ausgeglichener Bulle.“ Mit dieser Bewertung konnte sich Ole gegen seine vier Konkurrenten durchsetzen und den Ring als Körsieger verlassen, der Wanderpokal für den besten Körbullen ging an das Ehepaar Heinz.

„Ole erregte bei den Züchtern nicht nur aufgrund seiner Qualität, sondern auch wegen seiner seltenen weißen Farbe großes Interesse. Er wird demnächst seine Reise ins Sauerland antreten und seine Arbeit in einer renommierten Herde aufnehmen“, kündigt Manfred Heinz an. Im Schauprogramm habe der schottische Richter Ken Brown in 18 Klassen sein Urteil abgeben müssen: „Keine leichte Aufgabe, lag die Qualität der Tiere doch sehr nah beieinander, aber Ken Brown meisterte sie souverän.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Radfahrer in Barver: Angefahren. Liegen gelassen. Tot.

Radfahrer in Barver: Angefahren. Liegen gelassen. Tot.

Radfahrer in Barver: Angefahren. Liegen gelassen. Tot.
Claudia Meyer ist neue Kita-Leiterin

Claudia Meyer ist neue Kita-Leiterin

Claudia Meyer ist neue Kita-Leiterin
Blitzer im Landkreis Diepholz: Dies sind die aktuellen Standorte

Blitzer im Landkreis Diepholz: Dies sind die aktuellen Standorte

Blitzer im Landkreis Diepholz: Dies sind die aktuellen Standorte
Urologie Diepholz: 9.000 Patienten und neuer „Zertrümmerer“

Urologie Diepholz: 9.000 Patienten und neuer „Zertrümmerer“

Urologie Diepholz: 9.000 Patienten und neuer „Zertrümmerer“

Kommentare