Tag der offenen Tür des Kindergartens in Stocksdorf / Ehemalige

Rückblick auf 40 Jahre

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Blätterten in alten Fotoalben: Maren Feldmann, Franziska Günnemann und Sina Mohrlüder (v.l.).

Stocksdorf - „Wir waren neugierig, was aus unserem Kindergarten geworden ist“, offenbarten Annica Meyer und Michaela Schoof. Den Tag der offenen Tür der Betreuungseinrichtung in Stocksdorf nutzten sie zu einer gemeinsamen Zeitreise. „Es hat sich viel verändert“, so ihr Resümee.

Allein die Gruppentische, die zum Mobiliar der ersten Stunde gehören, haben einen nostalgischen eingefärbten Wiedererkennungswert. In punkto Raumangebot und Ausstattung hat sich der Kindergarten (bis 1988 „Kinderspielkreis“) in den vergangenen 40 Jahren stetig weiterentwickelt. Zum 1. Oktober 1975 hatte die Gemeinde Ehrenburg die Einrichtung in Betrieb genommen, die 1992 in der Trägerschaft der Samtgemeinde wechselte. 1999 wurde ein Bewegungsraum geschaffen, 2009 zog eine zweite Gruppe in die Anliegerwohnung ein.

Früh- und Spätdienste sind heute ebenso Standard wie die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren und ein integratives Konzept. Christa Schwenn, Sandra Schröder, Lena Twietmeyer, Anne Timm und Johanna Köster nahmen sich am Samstag Zeit, mit den Besuchern in Erinnerungen zu schwelgen und neue Errungenschaften zu zeigen und zu erklären. Die fünf pädagogischen Fachkräfte betreuen aktuell 31 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren in einer Integrations- und einer altersübergreifenden Gruppe.

Renate Feldmann, geb. Stubbe, von 1988 bis 1994 Leiterin des Kindergartens, war eine von acht ehemaligen Erzieherinnen, die vor den dicht umlagerten Fotowänden und Fotoalben mit Kindern von damals Erinnerungen austauschten. Sina Mohrlüder, Maren Feldmann und Franziska Günnemann blätterten amüsiert in einem Album aus dem Jahr 1994. „Da waren für fünf Jahre alt!“ Weiteren Gesprächsstoff lieferte die Ausstellung von Spielen und Büchern der letzten 40 Jahre. Am Nachmittag gaben „Matt und Basti“ aus Syke auf dem Spielplatz ein Konzert. Die „Wunderkinder“ machten mit: „Die CD der Kinderliedermacher gehört zu den Favoriten unserer Kinder“, verriet Sandra Schröder.

Wie viele Besucher den Weg in die Betreuungseinrichtung „Stocksdorfer Wunderkinder“ fanden? „Ich weiß es wirklich nicht, wir haben den Überblick verloren“, sagte Christa Schwenn, die den Kindergarten seit 1994 leitet. Sie und ihre Mitarbeiterinnen freuten sich über den großen Anklang: „Die Leute waren entspannt und gut drauf – generationsübergreifend.“ Alle Altersgruppen waren vertreten, Jugendliche aus dem Kindergartenjahrgang 2008/2009 sogar zu 50 Prozent.

Besonderer Dank gebühre der Feuerwehr für den Aufbau der Zelte und den Getränkeverkauf sowie den Eltern für die Spenden von Kuchen und Eingemachtem, betonte Christa Schwenn. Auch die Elternvertreter des letzten Jahrgangs hatten sich engagiert: Sie übernahmen den Kuchenverkauf. Christa Schwenn „Der Erlös wird den Kindern zugutekommen – in welcher Form, steht noch aus.“

mks

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