Waldpädagogikzentrum plant Veranstaltungs-Neustart erst für nach den Sommerferien

Noch keine verlässliche Planung möglich

Den Wald entdecken, das geht momentan nur privat, nicht als Teilnehmer einer Veranstaltung des WPZ Hahnhorst.
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Den Wald entdecken, das geht momentan nur privat, nicht als Teilnehmer einer Veranstaltung des WPZ Hahnhorst.

Schwaförden – Wenn es heißt, dass Jugendherbergen wieder öffnen „für Familien, Einzelreisende und Freizeitgruppen“, dann trifft das – noch – nicht zu für das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst in Schwaförden. Wie aber sieht dann die Öffnungsstruktur aus? „Wir können wohl erst verlässlich nach den Sommerferien wieder mit einem Programm starten“, sagt Förster Michael Knipping, Leiter des WPZ auf Anfrage dieser Zeitung.

Nein, auf eine Was-Wäre-Wenn-Eventuell-Vielleicht Szenerie will er sich nicht einlassen – zu unsicher sei die Prognose. Noch.

„Aber wir hoffen, dass wir nach den Sommerferien mit einem normalen Betrieb starten können“, sagt Knipping und bezieht das sowohl auf Tagesveranstaltungen wie auch auf die Mehrtagesfahrten. Die Sommerferien enden in Niedersachsen in diesem Jahr am 1. September. Für die Mehrtagesfahrten zeichnete Försterin Lara Rahmann zuständig: „Wir haben schon viele Anfragen und sind gut gebucht. Es freuen sich alle darauf, dass es dann wieder losgeht. Nach den Sommerferien.“

Knipping erinnert daran, dass als Kunden im WPZ hauptsächlich Schulen vorstellig werden. Und weiterhin gelte: Was ist machbar? Was ist erlaubt? Wie können Freizeitfahrten gestaltet werden? Ein Problem sei, dass etliche der insgesamt 20 zertifizierten Waldpädagogen, die sich bis zur Pandemie um die zahlreichen Anfragen gekümmert haben, die die Gruppen betreut haben – sie alle sind seit dem ersten Lockdown im März 2020 ohne Beschäftigung. Nicht alle haben die Aufgabe nebenberuflich oder in ihrer Freizeit gemacht, sondern konnten, aufgrund der Vielzahl an Buchungen, diese Arbeit hauptberuflich machen. Ohne Einkommen seien sie darauf angewiesen gewesen, sich eine andere Beschäftigung zu suchen.

Auch deshalb könne der Betrieb im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst in Schwaförden nicht in kurzer Zeit wieder komplett „hochgefahren“ werden.

Sind Anfragen gekommen, in einer Art Teambuilding-Maßnahme, die bisher über Wochen getrennten Klassenverbände wieder zusammenzuführen? „Nein, aber raus aus dem Schulalltag, das wäre eine Idee. Und wenn dann noch was hängen bleibt“, sinniert Knipping.

Aber alles rund um öffentliche Angebote, respektive Angebote mit Publikum seien derzeit einfach nicht planbar. „Wir wollen uns da auf die Zeit nach den Sommerferien konzentrieren. Es ist schwierig, heute zu benennen, wie die Bedingungen in zwei Wochen aussehen.“

Von Sylvia Wendt

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