Neues 110000-Volt-Umspannwerk in Scholen soll im Dezember fertig werden

„Trafo“ für sechs Millionen

Die Arbeiten am Umspannwerk im Scholener Ortsteil Voigtshausen, westlich der B61, kommen derzeit gut voran.
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Die Arbeiten am Umspannwerk im Scholener Ortsteil Voigtshausen, westlich der B61, kommen derzeit gut voran.

Scholen - Ein paar Nummern größer als das gemeine Trafo-Häuschen fällt das 110000- Volt-Umspannwerk aus, dass der Konzern RWE und dessen hundertprozentige Tochter „Westnetz“, für den Netzbetrieb zuständig, in Scholen bauen lassen. Das weiß Thorsten Harbarth natürlich. Der Netzbezirksmeister der „Westnetz“ ist gestern Nachmittag dennoch überrascht: „Ich war zuletzt vor drei Wochen hier – es ist schon was passiert...“

Die Arbeiten hätten Ende Juni etwas schleppend begonnen, das Material und die beteiligten Firmen seien noch nicht verfügbar gewesen, „aber im Augenblick bin ich ganz zufrieden mit dem Stand.“ Der „Rohbau“ steht, die Metall-Traversen daneben sind bereit, die Transformatoren zu tragen, „nächste Woche werden die ersten Kabelstränge eingezogen“, prognostiziert Harbarth. Nur knapp hundert Meter entfernt von der Baustelle im Scholener Ortsteil Voigtshausen, westlich der Bundesstraße 61, steht bereits ein kleineres Umspannwerk. Das wird nicht etwa ersetzt, sondern widmet sich künftig gemeinsam mit dem größeren „Verwandten“ der Aufgabe, die Energie aus regenerativen Quellen ins Stromnetz zu bringen. Davon wird im Sulinger Land reichlich gewonnen, mit Biogasanlagen, Windkraftanlagen, die vor allem in der Samtgemeinde Schwaförden sehr zahlreich sind – „und bei diesem Wetter ist auch die Photovoltaik nicht zu unterschätzen“, ergänzt Thorsten Harbarth mit Blick auf den fast wolkenlosen Himmel.

Die RWE Deutschland übernimmt zum 1. Januar 2015 die Stromnetze in Sulingen sowie in den Samtgemeinden Kirchdorf, Schwaförden und Siedenburg von der Avacon. Um sie dafür umzubauen, vom Netz der Avacon zu trennen und fit für die Energiewende zu machen, investiert der Konzern RWE in diesem Jahr rund zehn Millionen Euro – in das Verlegen von 40 Kilometern neuer Stromkabel und die Demontage von rund sechs Kilometern Freilandleitung im Sulinger Land. Und eben, mit Kosten von rund sechs Millionen Euro das teuerste Projekt, den Bau des Umspannwerkes in Scholen (wir berichteten). Der soll im Dezember fertiggestellt sein, „ich gehe davon aus, dass das auch klappen wird“, ist Thorsten Harbarth zuversichtlich.

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