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Affinghausen: Neuer Prallschutz und neue Farbe für Jugend- und Sporthaus

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Von: Sylvia Wendt

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Mit „Prallschutz“ ist im Jugend- und Sporthaus in Affinghausen nicht die dicke blaue Matte gemeint, sondern der grüne Wandbehang, der fusselt und flust und nun ersetzt werden soll.
Mit „Prallschutz“ ist im Jugend- und Sporthaus in Affinghausen nicht die dicke blaue Matte gemeint, sondern der grüne Wandbehang, der fusselt und flust und nun ersetzt werden soll. © S. Wendt

Affinghausen – Den alten Prallschutzteppich entfernen, das wollen die Sportler des SC AS Hachetal in Eigenregie erledigen. Einen neuen festverklebt anbringen im Jugend- und Sporthaus, das soll jedoch eine Fachfirma übernehmen: Für diese Arbeit holte sich der SC AS Hachetal ein Angebot ein. Außerdem sind Spachtel- und Anstricharbeiten an den Fenstern geplant, weil an der Wand und in den Fensternischen Risse beseitigt werden müssen. Und anschließend müsste die Wand auch einen neuen Anstrich erhalten. All das ist aus Sicht des Vereins nötig, und die Kosten für diese Arbeiten summieren sich auf knapp 5. 500 Euro. Der Sportverein beantragte dafür nun einen Zuschuss in Höhe von 2. 700 Euro bei der Gemeinde Affinghausen.

Der Rat tagte am Dienstag in öffentlicher Runde in einem Raum des Jugend- und Sporthauses, der ohne jenen Prallschutz auskommt. Die Fasern des Wandteppichs würden sich lösen und seien unter Umständen gesundheitsschädlich, hatte Harald Wehrenberg als Präsident des SC AS Hachetal im Antrag erklärt.

Laut Bürgermeister Jürgen Köberlein habe man Rücklagen gebildet, vom jährlichen Zuschuss an den Sportverein würden 800 Euro „zurückgelegt“ und könnten nun für diese Arbeiten eingesetzt werden. „Oder habt ihr eine andere Meinung?“, lautete die Nachfrage an die Ratskollegen, die vollzählig erschienen waren.

„Wir können froh sein, dass wir hier Angebote haben, aktuell sogar neue Gruppen“, sagte Köberlein. Das Gremium votierte einstimmig dafür, einen Zuschuss in Höhe der angefragten 2. 700 Euro zu genehmigen. Wehrenberg gesellte sich als Zuschauer erst nach diesem Beschluss zur Sitzung – und ließ sich nicht foppen, als es hieß, sein Antrag sei abgelehnt. Für den Chef des Sportvereins ist die Trainingsoption in dem 1986 gebauten Jugend- und Sporthaus wichtig. Gymnastik und Tischtennis sei in Affinghausen möglich, andere Mannschaftssportler nutzen die Turnhalle in Sudwalde oder in Schwaförden.

Für den Sportverein ist dies nicht die einzige „Baustelle“, die bevorsteht: Es gilt, Punkte zu sammeln im Fußball, das Flachdach in Affinghausen zu reparieren und auch in Sudwalde seien Arbeiten geplant: „Da steht noch einiges auf dem Programm“, erklärt Wehrenberg.

Arbeiten am Jugend- und Sporthaus in Affinghausen stehen bevor

Einstimmig geändert wurde die Entschädigung von Ratsmitgliedern und ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde Affinghausen: Aufgestockt wurde das Sitzungsgeld auf 40 Euro (von 30 Euro). Für den Ratsvorsitz – hier: der Bürgermeister – wird eine Aufwandsentschädigung von monatlich 280 Euro gezahlt sowie eine monatliche Reisekostenentschädigung für Dienstfahrten innerhalb des Gemeindegebietes in Höhe von 150 Euro.

Laut Gemeindedirektor Helmut Denker ist dies die erste Erhöhung seit zehn Jahren – noch länger her datiere die Richtlinie für Ehrungen und Repräsentationen. „Es ist wohl jedem bekannt, dass man einen Schleifenkranz für Beerdigungen nicht mehr für 70 Euro bekommt“, erklärte Denker die beantragte Erhöhung auf jetzt 125 Euro. Auch weitere maximale Ausgaben für Geschenke zu Jubiläen wurden angepasst.

Der Rat beschloss die Änderungen einstimmig. Bürgermeister Köberlein merkte an, dass man sich noch Gedanken machen müsse, wie bei einer Urnenbestattung verfahren werde – weil bei der kein Schleifenkranz benötigt werde: „Was wir da machen, müssen wir noch festlegen.“ Die neue Regelung gelte ab dem 1. April, für die Altersjubiläen werde sie bereits seit Jahresbeginn angewendet.

Laut Denker sollen die Beträge samtgemeindeweit angepasst werden – vorausgesetzt, die jeweiligen Räte fassen ebenfalls entsprechende Beschlüsse.

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