Ursula und Reinhard Behrmann aus Schwaförden nach elf Jahren Einsatz für „Essen auf Rädern“ verabschiedet

Michael Meyer komplettiert das Fahrertrio

Abschied: Denise Neuhaus, Kim Meyer, Ursula und Reinhard Behrmann, Michael Meyer, Günther Goldschrafe, Heinz-Hermann Bobrink, Helmut Denker (von links).
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Abschied: Denise Neuhaus, Kim Meyer, Ursula und Reinhard Behrmann, Michael Meyer, Günther Goldschrafe, Heinz-Hermann Bobrink, Helmut Denker (von links).

Schwaförden – In Erinnerungen schwelgen, bei Kaffee und Kuchen: Trotz Corona und allen Auflagen gerät die Verabschiedung von Ursula und Reinhard Behrmann als Fahrer für „Essen auf Rädern“ in der Samtgemeinde Schwaförden am Donnerstag zu einem fröhlichen Termin. Behrmann und seine Fahrerkollegen Günther Goldschrafe und Heinz-Hermann Bobrink heißen als Nachfolger Michael Meyer aus Neuenkirchen hinterm Steuer willkommen. Meyer, seit einem Dienstunfall frühpensioniert, sei als ehemaliger Postbeamter in der Region bekannt.

Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker, Fachbereichsleiterin Kim Meyer und Kollegin Denise Neuhaus begrüßen ihr versiertes Team. Essen auf Rädern, seit etwa 30 Jahren ein Angebot in der Samtgemeinde Schwaförden, oblag zuerst dem DRK, dann übernahm die Kommune die Regie. Denker erinnerte daran, dass die Lieferanten heute dem Service treu zur Seite stünden. Einst seien 25 Essen täglich ausgeliefert worden, aktuell seien es 47, sagt Günther Goldschrafe. Der erste Kunde hat um 9.30 Uhr das Mittagessen vor der Tür stehen, der letzte gegen 12.30 Uhr. „Das zeigt, dass Bedarf da ist, dass die Aktion sich bewährt hat und Anerkennung findet“, stellt Denker fest.

Dass sie gut und gewissenhaft seien, attestiert Denker allen Fahrern und Ursula Behrmann, die ihren Ehemann in den letzten der insgesamt elf Jahre begleitet hatte. Dank und Anerkennung für diese Jahre drücken eine spezielle Urkunde, Blumen sowie ein Geschenk aus, auch die Firma Thierman aus Scharringhausen, Essenszubereiter seit Jahren, hat ein Geschenk überreichen lassen. Das Ehemann Behrmann dankt ebenso: „Was uns fehlen wird, ist das Essenwagenfahren. Wir möchten Michael Meyer auch soviel Spaß wünschen, wie wir ihn hatten.“

Dass eine gewisse Konstanz bei den Fahrern herrsche, sieht Helmut Denker als positives Zeichen. Auch für die Kundschaft, die damit wisse, wer da vor ihrer Tür steht. Goldschrafe und Bobrink sind jeweils seit etwa fünf Jahren dabei und wissen: „Wichtig ist, dass die Leute zufrieden sind.“

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