Positive Bilanz nach 100 Tagen Selbsthilfe „maus“ für Menschen aus extremen Lebenssituationen

Lübbering: „Es war die richtige Entscheidung“

Der Aufsteller weist an jedem Freitag vor dem Gemeindehaus der Kirchengemeinde in Scholen auf das Treffen der Selbsthilfe „maus“ hin, Beginn: 17 Uhr. Foto: Lübbering

Schwaförden/Scholen – Die Selbsthilfe „maus“ für „Menschen aus extremen Lebenssituationen“ riefen Reiner und Dagmar Lübbering aus Schwaförden im Juni ins Leben – in Form einer Homepage (www.maus.help), die ein Forum mit öffentlichem und internem Bereich für den Austausch beinhaltet, aber auch wöchentlichen Treffen. Nach 100 Tagen ziehen die Initiatoren eine positive Bilanz.

„Die Besucherzahlen beim ,maus‘-Treff sind bislang auf durchschnittlich neun Personen angewachsen und die Internetseite wird regelmäßig mit steigender Tendenz aufgerufen“, teilt Reiner Lübbering mit. „Gezeigt hat sich: Es war die richtige Entscheidung, ,maus‘ ins Leben zu rufen. Erfahren durften wir, dass Menschen aus vielen unterschiedlichen Beweggründen sich zu den Treffen, die freitags um 17 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde in Scholen beginnen, zusammenfinden, um den Austausch und die Gemeinschaft für sich nutzen – als Hilfestellung, Stütze und Motivation für die eigene Blickrichtung.“ Jeder bringe seine Lebenssituationen mit. „Das Erlebte und die eigenen Erfahrungen lassen im Miteinander Gespräche entstehen, aus denen neue Erkenntnisse und Ideen für mögliche Veränderungen entwickelt werden können.“ Die Grundlage für die Chance, beim „Blick über den Tellerrand“ einen Weg aus der Enge der eigenen Probleme und Lösungen zu finden: „Bei den ,maus‘-Treffen sind Vertrauen, Empathie, Akzeptanz und Toleranz für alle Teilnehmer bindend.“

Hilfesuchende erreichen Dagmar und Reiner Lübbering über das Forum auf der Homepage (www.maus.help), per E-Mail (kontakt@ maus.help) sowie telefonisch unter der Rufnummer 0 42 77 / 2 85. Zu den wöchentlichen Treffen in Scholen kann man sich auch ohne Anmeldung einfinden.

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