WPZ-Team freut sich über Würdigung

Waldpädagogikzentrum Hahnhorst in Schwaförden ist jetzt Lernort für nachhaltige Bildung

Das Team des Waldpädagogikzentrums freut sich über die Anerkennung: Michael Knipping, Jörg Arndt, Sabine Metzner, Sylvia Goldschrafe-Siebert, Hilke Schmidt, Lara Sophie Rahmann und Eddie Wolfgang Nauck (von links).
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Das Team des Waldpädagogikzentrums freut sich über die Anerkennung: Michael Knipping, Jörg Arndt, Sabine Metzner, Sylvia Goldschrafe-Siebert, Hilke Schmidt, Lara Sophie Rahmann und Eddie Wolfgang Nauck (von links).

Schwaförden – Die Waldpädagogikzentren der Niedersächsischen Landesforsten – und damit auch das Waldpädagogikzentrum (WPZ) Hahnhorst in Schwaförden – sind nun vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulische Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anerkannt worden, teilt Rainer Städing, Pressesprecher des Forstamtes Nienburg, mit.

Neben Waldpflege, Waldbewirtschaftung und Naturschutz habe die praxisbezogene Umweltbildung in den Landesforsten einen besonderen Stellenwert.

„Unser Waldpädagogikzentrum Hahnhorst besteht seit über fünfzig Jahren, als angefangen wurde, Schulklassen mit Waldeinsätzen an den Wald heranzuführen. Daher freuen wir uns besonders über die jetzige Anerkennung durch das Ministerium“, wird Michael Knipping in der Mitteilung zitiert, Leiter der 1966 auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergbaubetriebes Barbara gegründeten Einrichtung. 2010 wurde nach einer konzeptionellen und strukturellen Erweiterung des waldpädagogischen Angebots der Niedersächsischen Landesforsten das Waldpädagogikzentrum in seiner heutigen Form eröffnet. „Unser Angebot erstreckt sich vom Jugendwaldeinsatz über Tagungen, Fortbildungs- und Unterrichtsveranstaltungen am WPZ bis zu dezentralen Waldveranstaltungen für Kindertagesstätten und Schulen“, erläutert Lara Rahmann, die für den Mehrtagesbetrieb zuständig ist. „Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, Zusammenhänge zu erkennen, um die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.“

Die Idee der Jugendwaldeinsätze wurde vor 70 Jahren im Harz geboren. „Ziel war es damals, die Wiederbewaldung der vielen durch Krieg und Nachkriegszeit entwaldeten Flächen zu unterstützen“, weiß Michael Knipping. „Dass man Arbeiten und Lernen im Wald miteinander verknüpfen kann, um so das Ökosystem Wald kennenzulernen, ergab sich erst nach und nach.“

Informationen zum WPZ

Weitere Informationen zum Waldpädagogikzentrum Hahnhorst gibt es unter Tel. 0 42 77 / 9 64 01 35, per E-Mail (wpz.hahnhorst@nlf.niedersachsen.de) und auf der Homepage (www.wpz-hahnhorst.de).

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