Kultur-Bonbon zum Saisonabschluss: Konzert von Keith und Susanne Hopcroft

„Sommerabend-Geschenk“

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Susanne udn Keith Hopcroft beim Konzert in Ehrenburg.

Schmalförden - „I love to boogie on a Saturday night in Ehrenburg“, improvisierten Keith und Susanne Hopcroft den Songtext des Originals von „T.Rex“ – letzte Zugabe ihres Konzerts am Freitagabend, das die rund 120 Zuhörer mit einem Lächeln auf den Lippen verließen.

Hans-Jürgen Schumacher hatte die Besucher im Namen von KulturGut Ehrenburg zum „Hut-Konzert“ willkommen geheißen: „Nehmt diesen Abend als Geschenk“, sagte er mit dem Hinweis auf den musikalischen „Bonbon“ zum Saisonabschluss.

Als Bühnenkünstler begrüßte er „zwei besondere Menschen auf der Durchreise“: Keith und Susanne Hopcroft aus Kopenhagen, die auf ihrem Weg nach England in Ehrenburg Station machten.

Viele der Gäste kennen Keith Hopcroft von verschiedenen Konzerten mit Siggi Björns oder James Exxell. Der gemeinsame Auftritt mit seiner Frau Susanne, mit der er in Dänemark seit fünf Jahren regelmäßig auf der Bühne steht, war „Deutschland-Premiere“. Schon nach dem ersten Stück war klar, dass sein Konzert in dieser Konstellation ein völlig anderes sein wird.

Das charismatische Duo startete das Programm mit dem Song „Garden Party“ von Rick Nelson -– passend ausgewählt zum warmen Sommerabend im idyllischen Sommergarten von Kastens Gasthaus. Es folgten „sunshine-music“-Klassiker und „old country-songs“ von Bob Dylan bis Creedance Clearwater Revival.

Keith, ein begnadeter Gitarrist, und Susanne, die den Songs mit ihren Basslinien einen ruhigen rhythmischen Puls gab, ergänzten sich auch gesanglich perfekt. Stücke wie „These Boots Are Made for Walkin'“ (Lee Hazelwood/Nancy Sinatra) oder „Keep on the sunny side of life“ (Johnny Cash/June Carter) waren dem Duo quasi auf die Stimmbänder geschrieben.

Hopcroft leitete mit Kommentaren durch das Programm, die von typisch britischem Humor gefärbt waren.

So erfuhr das Publikum auch, warum er sich – ebenso wie Led Zeppelin oder Slade – als in Birmingham geborener Engländer einen amerikanischen Akzent angewöhnt habe: „The Birmingham-accent is the most unsexy sound...“

Da amüsierte sich sogar das gasthauseigene Federvieh, das im ersten Teil des Konzerts den Part des Background-Chors übernommen hatte – am späteren Abend abgelöst vom Publikum.

Schon am Ende des ersten Sets ernteten die Künstler einen Riesen-Applaus.

Hopcrofts zeigten sich verwundert und erfreut über diese Art von Wertschätzung: „Bei uns in Dänemark ist das irgendwie anders.“ Am Ende gab es nicht enden wollende Ovationen. „Ein besseres Programm für diesen Abend gibt es nicht“, oder „Vielen Dank für das tolle Sommerabend-Geschenk“ hieß es aus den Reihen der Zuschauer.

mks

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