Einwohner aus Scholen und Anstedt haben Lust zu feiern

Erntefest: „Konstante in wechselhaften Zeiten“

Erntefest in Scholen mit dem Königspaar Manuela und Henning Bauermeister, hier in der Residenz in Anstedt.
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Erntefest in Scholen mit dem Königspaar Manuela und Henning Bauermeister, hier in der Residenz in Anstedt.

Scholen – 2020 hatte sich das Erntefest Corona bedingt auf eine spontane „Abstandsveranstaltung“ am Göpel beschränkt, in diesem Jahr waren Vorfreude und Motivation der Dorfgemeinschaften Anstedt und Scholen umso größer. Die personelle Besetzung blieb unverändert: Manuela und Henning Bauermeister gehen als erstes Erntekönigspaar in die Geschichte ein, das zwei Jahre amtierte.

Die Nachbarschaft der Majestäten hatte sich „ins Zeug“ gelegt und die Königsburg im Vorfeld mit einer Mühle aus Strohballen geschmückt. Sie übernahm auch die Bewirtung der zahlreichen Gäste, die sich am Samstag zur Abholung des Erntekönigspaares eingefunden hatten. Aufwand für die Organisatoren: Nach Absprache mit Festwirt Erhard Brand überprüften sie schon in der Königsresidenz die Einhaltung der „3-G-Regel“ und verteilten „Tanzbänder“ nach erfolgter Kontrolle.

„Die Leute hatten richtig Lust zu feiern“, stellten Ralf Köhn und Lena Bollhorst fest. Äußeres Zeichen dafür war die Zahl der Erntewagen: In diesem Jahr waren es so viele wie nie zuvor. Neben der Nachbarschaft und der Clique des Erntekönigspaares aus Anstedt, die jeweils ein Gespann stellten, hatte die Dorfgemeinschaft Anstedt zwei Wagen geschmückt. Vier weitere kamen aus den Reihen der Dorfgemeinschaft Scholen. Bei „Kaiserwetter“ gingen Manuela und Henning Bauermeister samt Gefolge „auf Tour“. Musikalisch begleiteten die „Taktgeber“ aus Scholen den Umzug durch die Dörfer unter der Stabführung von Tanja Klinge. Im Namen der Veranstalter – Ausrichter waren die Fördervereine der Feuerwehren Anstedt und Scholen – begrüßte Ralf Köhn die Festgesellschaft auf dem großen Saal im Gasthaus Brand. Er bedankte sich bei den Akteuren, die „einiges auf die Beine gestellt hatten“. Bürgermeister Karl-Heinz Schwenn nannte das Erntefest eine Konstante in wechselhaften Zeiten. Er appellierte an die Gäste, ihren Teil dazu beizutragen, dass das Erntekönigspaar die Feier noch lange in guter Erinnerung behält.

Erntekönig Henning Bauermeister lobte Nachbarn und Feierclique. Sie hätten dafür gesorgt, dass schon die Vorbereitungen zum Event wurden. Das Aufhängen der Erntekrone zum Choral „Nun danket alle Gott“ beendete den offiziellen Teil, nach dessen Abschluss Bernd Eickhoff die Dorfgemeinschaft zur Theke „wegtreten“ ließ.

Die traditionellen Komponenten des Nachmittagsprogramms: Kinderbelustigung mit Tanz und Bonbonregen (Lena Bollhorst) sowie Verlosung und Tombola. Beides wurde von den Erntemajestäten gesponsert. Frank zum Vohrde erknobelte sich einen Präsentkorb, bei der Verlosung war das Glück auf der Seite von Patrick Brümmer und Anette Fortmann, die einen Zentner bzw. einen halben Zehnter Kartoffeln gewannen.

DJ Sascha Schulze aus Nordwohlde hatte Musik für einen langen Abend dabei: Gefeiert wurde bis weit nach Mitternacht.   mks

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