Grundschul-Förderverein bekommt 3. 000 Euro

Klimaschutzpreis für „Miteinander“

Mit der Urkunde zum Klimaschutzpreis 2016, den das Energieunternehmen und die Samtgemeinde Schwaförden verliehen: Silvia Gellermann als Vertreterin der Schulleitung, die Vorsitzende des Fördervereins „Miteinanander“, Martina Sommer, Kommunalbetreuer Rainer Oesting von „innogy“ und Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker (von links). - Foto: Behling
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Mit der Urkunde zum Klimaschutzpreis 2016, den das Energieunternehmen und die Samtgemeinde Schwaförden verliehen: Silvia Gellermann als Vertreterin der Schulleitung, die Vorsitzende des Fördervereins „Miteinanander“, Martina Sommer, Kommunalbetreuer Rainer Oesting von „innogy“ und Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker (von links).

Scholen - Gemeinsam verliehen die Samtgemeinde Schwaförden und das Energieunternehmen „innogy“ am Mittwoch den Klimaschutzpreis 2016 in der Kommune: Die Auszeichnung, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 3 000 Euro, kommt dem Förderverein „Miteinander“ der Drei-Freunde-Grundschule in Scholen und Sudwalde zugute.

Rainer Oesting, Kommunalbetreuer von „innogy“ für die Region Osnabrück, überreichte die Urkunde im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker und Silvia Gellermann als Vertretung der Schulleitung der Vorsitzenden des Fördervereins, Martina Sommer.

Die Auszeichnung würdigt das Engagement der Fördervereinsmitglieder bei den umfangreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen, die die Samtgemeinde im Herbst 2016 am Schulstandort Scholen realisierte: „Wir als Schulträger haben zumeist wenig Geld und sind froh, wenn wir bei Projekten Beistand durch viele helfende Hände haben“, stellte Helmut Denker fest. Der Einbau einer wirksamen Dämmung, der Austausch von Fenstern, Heizkörpern und des großen Eingangstürelementes zählten ebenso wie die Sanierung der Toilettenräume inklusive des Einbaus effizienterer Sanitärtechnik zu dem Paket, durch das nun Heizenergie, aber auch Wasser eingespart werden. Der Kostenaufwand summierte sich auf rund 103 000 Euro, wobei laut Denker rund 60 000 Euro durch Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm gedeckt wurden. Dabei, die Kosten im Zaum zu halten, halfen die Fördervereinsmitglieder: „Wir haben zum Beispiel schubkarrenweise Bauschutt abtransportiert, das Mobiliar aus- und später wieder eingeräumt“, berichtete Martina Sommer.

Rainer Oesting bezeichnete den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder von „Miteinander“ als vorbildlich. „Und ich denke, das Geld wird gut investiert – Fördervereine setzen sich immer leidenschaftlich für ihre Schule und vor allem für die Kinder ein.“

Es gibt bereits eine Idee, wie die 3 000 Euro sinnvoll angelegt werden könnten, berichteten Silvia Gellermann und Martina Sommer, die sich herzlich für die Zuwendung bedankten. Gellermann: „Im von Kirsten Klotzko begleiteten Schülerrat ging es darum, was die Kinder sich für den Schulhof wünschen. ,Heiß im Rennen‘ liegt da ein großes Klettergerüst – möglichst ein anderes als das in Sudwalde, damit die Schüler, die ab Klasse drei von dort nach Scholen wechseln, sich auf etwas Neues freuen können.“ Sie finde es toll, dass die Kinder sich einbringen können und dass ihre Vorschläge auch ernst genommen werden, betonte Martina Sommer: „So ein Klettergerüst ist natürlich sehr teuer – aber dieses Preisgeld könnte ein Anfang für die Finanzierung sein.“ - ab

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