Jugendfeuerwehren feiern mit Förderverein Jubiläen

„115 Jahre Jugendarbeit“

Landrat Bockhop kam nach Affinghausen, um zu gratulieren.
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Landrat Bockhop kam nach Affinghausen, um zu gratulieren.

Affinghausen - 40 Jahre Jugendfeuerwehr Sudwalde, 25 Jahre Jugendfeuerwehr Neuenkirchen und Schmalförden und Umgebung, 25 Jahre Förderverein: Der Feuerwehrnachwuchs der Samtgemeinde Schwaförden nahm „115 Jahre Jugendarbeit“ zum Anlass für eine gemeinsame Feier.

Landrat Bockhop kam nach Affinghausen, um zu gratulieren.

Fördervereinsvorsitzender Rainer Hogrefe begrüßte die rund 250 geladenen Gäste und nahm sie mit auf Zeitreise. Er erinnerte an die wichtigsten Kapitel der Erfolgsgeschichte, die am 29. April 1973 mit der Gründung der Jugendfeuerwehr Sudwalde begann. Viele Höhen und wenige Tiefen, steigende Mitgliederzahlen und sporadische Engpässe auf der Führungsebene prägten die vergangenen 40 Jahre. Die Initiatoren hätten „echte Pionierarbeit“ geleistet und das Fundament für die Arbeit in den Feuerwehren gelegt. Hogrefe dankte ihnen im Namen der drei Jugendfeuerwehren mit 129 Mitgliedern und 60 Betreuern.

Neben Germanismen wie „Sauerkraut und Kindergarten“ mache der Begriff „the Mannschaft“ seit der Weltmeisterschaft international die Runde, sagte Landrat Cord Bockhop in seinem Grußwort. Die Jugendfeuerwehren seien hierfür ein Musterbeispiel, sie stünden für „Gemeinschaft und gelebtes Zusammengehörigkeitsgefühl“. Ihr Engagement für den Feuerwehr-Nachwuchs sei wichtig, sie übernehme aber auch einen gesellschaftlichen Auftrag: Junge Menschen lernten hier, mitzumachen und dabei zu sein – nicht nur, wenn es brennt. Da „Notdienste und Feuerwehren zusammen gehören“, gestattete sich Bockhop eine Ansage neben dem eigentlichen Thema: „Das Sulinger Krankenhaus bleibt, anders lautende Meldungen sind Blödsinn“.

Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr sei verbunden mit Verzicht auf Freizeit und dem Zurückstellen von persönlichen Interessen, stellte Dieter Berg fest. Er dankte den Führungskräften, den Betreuern, den Jugendlichen, aber auch dem Förderverein, denn „umsonst ist auch bei der Feuerwehr nichts.“

Als stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart gratulierte Stefan Treichel den Jubilaren. Die Jugendfeuerwehren seien aufgeschlossen und innovativ und damit ein Garant für den Fortschritt in den Feuerwehren. Gemeindebrandmeister Wilfried Müller ergänzte ein „dickes Dankeschön“ seitens der Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Schwaförden.

Das Symbol der lodernden Flamme, unter dem sich die Gründer zusammengefunden hatten, sei auch ein Symbol für das Lauffeuer, mit der sich die Idee „Jugendfeuerwehr“ in der Samtgemeinde durchgesetzt habe, sagte Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker. Dieses verdiene „Anerkennung und höchste Wertschätzung“. Manuel Bolte, stellvertretender Gemeindejugendwart, blickte mit Stolz zurück auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Nicht zuletzt dank des Fördervereins sei die spartanische Ausstattung der ersten „chaotischen“ Jahre Geschichte.

mks

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