Tag der offenen Tür in der neuen Kindertagesstätte Neuenkirchen / Neun Monate Bauzeit

Hell, freundlich, einladend und noch freie Plätze

Gut besucht war der „Tag der offenen Tür“ in der noch namenlosen Kindertagesstätte.

Neuenkirchen – Hell, freundlich und einladend ist die neue Kindertagesstätte in der Neuenkirchener Ortsmitte – darin waren sich die Besucher des Tages der offenen Tür am Sonntag einig. Das Interesse an der Einrichtung, die bereits am 19. August ihren Betrieb aufgenommen hat, war immens. „Ich bin total überwältigt von den vielen Besuchern und den netten Worten“, gestand die aus Groß Köhren stammende Leiterin Katja Meyer.

„Wir sind stolz auf die Eröffnung unserer 15. Kita“, sagte Conrad Breitenbach vom Vorstand des evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbands Grafschaft Diepholz. Das Projekt in Neuenkirchen sei ein Musterbeispiel für gemeinschaftliche Verantwortung, dankte er den Verantwortlichen von Kirchengemeinde, Gemeinde und Samtgemeinde für die gute Zusammenarbeit.

Helmut Meyer, betriebswirtschaftlicher Geschäftsführer des Verbands, sprach von Baukosten in Höhe von rund einer Million Euro, mit 180 000 Euro hatte das Land Niedersachsen die Einrichtung gefördert. Bei der Auftragsvergabe habe man auf Regionalität Wert gelegt. Die zwölf bauausführenden Firmen hätten dank erstklassiger und gut koordinierter Arbeit eine nahezu termingerechte Eröffnung ermöglicht. Lobende Worte fand er auch für Diplom-Ingenieur Conrad Keese und Architektin Franziska Keese („Keese ingenieure + planer“). Das Erreichen des ehrgeizigen Ziels innerhalb einer nur neunmonatigen Bauzeit sei eine Gemeinschaftsleistung gewesen, betonte Conrad Keese: „Alle haben an einem Strang gezogen – in die gleiche Richtung.“

Bürgermeister Heinrich Kanzelmeier erinnerte daran, dass Neuenkirchen vor 45 Jahren die kleinste Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde war. Den Bedarf an Kinderbetreuung – mittlerweile hat sich die Bevölkerungszahl verdoppelt – konnte man seinerzeit offenbar nicht absehen. In Gesprächen mit Wilhelm Oetker (Kirchenvorstand) und Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker habe man nach und nach die Idee entwickelt, in einen Neubau zu investieren. Und in der Kirche einen geeigneten Partner gefunden. „Immerhin hat die Gemeinde 140 000 Euro aus ihrer knappen Kasse beigesteuert“, sagte Kanzelmeier schmunzelnd. Ebenso wie seine Vorredner unterstrich er die Bedeutung der „Pastorenhausknirpse“: Der Verein „Kindergruppe Neuenkirchen“ um Heike Höner und Helga Wohlers-Endrikat hatte in den vergangenen 35 Jahren auf privater Ebene ein Betreuungsangebot vorgehalten. Kanzelmeier: „Auch wenn das neue Team nur halb so gut ist, wie ihr es wart, ist es immer noch klasse.“

„Ich sehe Glück bei den Kindern“

„Ich sehe Glück bei den Kindern, Zufriedenheit bei den Eltern und Freude bei den Mitarbeitern über das schöne neue Arbeitsumfeld“, stellte Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker fest. Auch Superintendent Marten Lensch lobte die „tolle Einrichtung“ mit den Worten: „Ich wäre gern noch einmal Kind.“ Birgit Greve, pädagogische Leiterin des evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbands, dankte Katja Meyer und ihrem Team von fünf Erzieherinnen und drei Mitarbeiterinnen im Bereich Hauswirtschaft mit Blumen für die im Vorfeld geleistete Arbeit. Die Krippe ist mit 15 Kindern bereits voll besetzt, in der Kindergartengruppe sind noch elf von 25 Plätzen frei. Die Besucher waren am Sonntag aufgerufen, Namensvorschläge für die Einrichtung zu machen.   mks

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