Gemeindefest in Schmalförden rückt die in den Mittelpunkt, die sich engagieren

Helfer werden gesucht

Das Rahmenprogramm beim Gemeindefest in Schmalförden umfasste viele Aktionen auch für die jüngeren Besucher. - Foto: mks

Schmalförden - Am Nachmittag des Gemeindefestes ließen die Besucher im Schmalförder Pfarrgarten 100 bunte Luftballons in den blauen Himmel steigen – ein schönes Bild. Und eine Aktion mit großer Symbolkraft. Analog zum Motto der Veranstaltung waren die Ballons ausgestattet mit dem Leitspruch des Tages „Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit gehen“.

Turnusgemäß war Schmalförden Gastgeber des Sommerfestes für die in einem Pfarramt verbundenen Kirchengemeinden Neuenkirchen und Schmalförden. Der Eingangs-Gottesdienst wurde von den „Nicolinchen“ (Schmalförden) und der Kinderkirche Neuenkirchen musikalisch mitgestaltet. Die „Nicolaiern“ (Schmalförden) traten gemeinsam mit der Gitarrengruppe Neuenkirchen auf. Die Begleitung der Gemeindelieder übernahm Pastorin Silke Kuck mit der Gitarre. Der Kirchenvorstand hatte bei der Organisation und der Durchführung des Rahmenprogramms viele helfende Hände. „Die Eltern der Konfirmanden und viele Freiwillige haben gebacken“, erklärte Katja Schröder. Tatkräftige Unterstützung hatten die Ausrichter von den Konfirmanden aus Schmalförden und Neuenkirchen und ihren „Teamern“ Yvonne und Michelle Ahrens, Klaas Schweneker, Jule Dettmer, Mara Scharrelmann und Franka Kanzelmeier. Sie hatten Spiele für alle Generationen vorbereitet.

„Wir sind heute fast vollzählig“, erklärte Michelle Ahrens. Sie freute sich, dass sich viele Besucher nach dem „Probelauf“ der Ideengeber für Wasserbomben-Volleyball, Bälle-Dart, Sackhüpfen, Eierlauf, Schwammtransport, Wasserpistolen-Zielschießen oder Floßbau begeistern ließen. Passend zum Thema des Gemeindefestes wurden diejenigen in den Fokus gerückt, die „Einsame besuchen, Kranke pflegen und Fremde willkommen heißen“. Im Gottesdienst dankte Pastorin Silke Kuck den rund 20 Gemeindegliedern, die im Besuchsdienst tätig sind, mit kleinen Präsenten. Dieser ist seit zehn Jahren eine feste Einrichtung.

Im Pfarrgarten informierten Valentina Patschin (DRK-Kirchenstübchen Schmalförden) und Ortrud Kaluza (Familiengesundheitszentrum Sulingen) über ihre Arbeit. Yvonne Rademacher und Dörte Wübbold warben für das Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit.

Das Team der Asylbegleiter in der Samtgemeinde sucht dringend Unterstützung, schwerpunktmäßig in Affinghausen und Schwaförden. „Auch wer keine Patenschaft übernehmen kann oder möchte, ist willkommen“, sagte Koordinatorin Yvonne Rademacher: „Uns ist uns schon geholfen, wenn jemand ab und zu einen Fahrdienst übernehmen kann.“ Ihre Bilanz am Ende des Nachmittags: „Das Interesse war durchaus da, konkrete Zusagen haben wir leider noch nicht.“ - mks

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