Heimatverein Sudwalde stellt die 22 Hinweistafeln für den Radrundweg auf

Sehenswertes ist beschriftet

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„Pflanzen“ die Schilder für den Radrundweg: Helmut Kohröde, Siegfried Neumann und Werner Eickhoff (von links).

Sudwalde - Mitglieder des Heimatvereins Sudwalde haben jetzt die 22 Hinweistafeln für einen Radrundweg in der Gemeinde, auf dem sich Sehenswertes und geschichtlich Interessantes erkunden lässt, aufgestellt.

Gut Ding will Weile haben: Die Kommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hatte die schmucken Schilder, für die Heimatforscher Heinrich Meyer die erläuternden Texte und Fotos lieferte, bereits im Juni 2014 bewundern können (wir berichteten). Und dann kam immer wieder Dringenderes dazwischen, erklärt Heimatvereinsvorsitzender Bernd Stubbemann die Verzögerung. 25 Kilometer gilt es zu radeln, wenn man den Rundweg in einem Rutsch absolvieren möchte, „natürlich kann man sich auch erst einmal den halben Weg vornehmen.“ Eine Station an der Hache verrät zum Beispiel, was sich hinter dem Begriff „Benser Schweiz“ verbirgt, weitere Hinweistafeln informieren etwa über die Hügelgräber im Papenhuser Sunder, die Geschichte des Forsthofes oder die der Sudwalder Kirche.

Zwar ist der Radrundweg jetzt komplett „erfahrbar“, die Mitglieder des Heimatvereins planen aber noch einiges an Feinschliff: „In den nächsten Wochen werden wir zur besseren Orientierung für die Fahrradfahrer noch fünf Tafeln aufstellen, die den kompletten Rundweg zeigen“, kündigt Bernd Stubbemann an. Unter anderem am Pastorendiek, in Bensen und am Heuerlingshaus, „außerdem wird die Karte demnächst auf der Homepage der Gemeinde – www.sudwalde.info – zum Ausdrucken abrufbar sein.“ Dort, wo die zusätzlichen Schilder postiert werden, will man auch noch Bänke aufstellen, die den Radlern ein bequemes Päuschen ermöglichen. Auf der Agenda steht ebenfalls noch, einen Flyer zu gestalten, der die Ausflügler auf ihrer Tour leitet – „das dauert noch ein bisschen“, sagt Bernd Stubbemann, „da Heinrich Meyer im Moment noch bei der Fertigstellung des zweiten Bandes der Sudwalder Chronik voll eingebunden ist.“ Ebenfalls noch etwas Wasser die Hache hinabfließen wird, bis der Plan umgesetzt ist, die Hinweistafeln mit QR-Codes zu versehen: Damit kann man dann per Smartphone auf alle Infos zugreifen.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich laut Bernd Stubbemann auf rund 3000 Euro, die der Heimatverein allerdings Dank einer Prämie für die Gemeinde aus dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und Zuwendungen von der Volksbank und der Kreissparkasse nicht allein schultern muss.

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