Scholener Rat will Straßen sanieren

Hausnummernschilder sollen nach Anstedt und Blockwinkel kommen

Scholen - Zwölf Jahre ist es bereits her, dass der damalige Rat der Gemeinde Scholen mehrheitlich beschloss, Straßennamenschilder aufzustellen, damit insbesondere die Häuser im Außenbereich leichter gefunden werden können.

Eine Unterschriftenaktion von Einwohnern der Ortsteile Anstedt und Blockwinkel, die das „Verschwinden“ ihrer Ortsnamen befürchteten, bewog die Ratsmitglieder dann, das Vorhaben zunächst auf Eis zu legen. Nun kam das Thema bei der Sitzung des Gemeinderates am Mittwochabend im Gasthaus Brand erneut auf den Tisch: Ein Ehepaar aus Blockwinkel hatte eine Beschilderung mit Hausnummern (ohne Straßennamen) beantragt, wie sie zum Beispiel auch in Ortsteilen der Gemeinde Ehrenburg und Sudwalde erfolgt ist.

Beschluss von 2005 aufgehoben

Und genau das soll nun auch in Anstedt und Blockwinkel passieren, darauf verständigten sich die Ratsmitglieder: Sie hoben den Beschluss aus dem Jahr 2005 auf und noch in diesem Jahr sollen die Hausnummernschilder aufgestellt werden. Deren genaue Ausführung – zum Beispiel könnte die Nennung des Ortsteilnamens Irritationen bei Ortsunkundigen vermeiden – und die erforderliche Anzahl sind noch nicht abschließend geklärt. Das gilt auch für die Kosten, wobei die Verwaltung von einem Betrag jenseits von 3 000 Euro ausgeht.

Über die Instandsetzung von Teilstücken der Gemeindestraßen Mühlenweg und Westerriede hatte man im Rat bereits 2015 gesprochen, im Haushaltsplan 2016 auch Mittel dafür bereitgestellt. Es kam nicht zur Sanierung – am Mittwoch nahmen die Ratsmitglieder einen neuen Anlauf.

Beschlossen wurde, den Wegezweckverband Syke mit der Ermittlung der aktuellen Kosten zu beauftragen. Dafür, ein circa 260 Meter langes Teilstück des Mühlenweges und ein etwa 600 Meter langes Teilstück mit einer neuen Asphaltdecke zu versehen. Liegen Zahlen vor, kommt das Thema erneut auf die Tagesordnung, um gegebenenfalls den Wegezweckverband mit einem beschränkten Ausschreibungsverfahren für das Projekt zu betrauen.

Vermehrt Wildunfälle in Anstedt und Vohrde

Die Zahl der Wildunfälle hat in den Bereichen Anstedt und Vohrde zugenommen, darauf wies Cord-Hinrich Jahn hin. Allein der zuständige Jagdpächter in Anstedt wurde in den letzten Monaten sechs Mal verständigt, nachdem ein Stück Wild von einem Fahrzeug erfasst wurde. Cord-Hinrich Jahn regte an, an den Gefahrenpunkten in beiden Ortsteilen entsprechende Warnschilder aufzustellen, um Autofahrer zu umsichtigerer Fahrweise zu bewegen.

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Rubriklistenbild: © Klos, Alexander

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