14 geschmückte Wagen rollen

Großer Umzug ist Auftakt des Erntefestes in Affinghausen

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Mitglieder des Erntevereins Affinghausen mit dem von ihnen geschmückten Ackerwagen, vorne das Erntekönigspaar, Joleen Meyer und Marven Mordhorst.

Affinghausen - Klassisch mit dem, was auf Feldern und an Bäumen an Dekorativem gewachsen ist geschmückte Gefährte, aber auch Motivwagen, vom Dschungelcamp auf Rädern bis zur blau-weißen Liebeserklärung an die Kicker des SC Paderborn sind am Samstag beim Umzug im Rahmen des Erntefestes in Affinghausen zu sehen.

Insgesamt 14 rollen vom Gasthaus Bensemann mit gut gelaunten „Besatzungen“ zu Familie Mordhorst: Hier holen die Teilnehmer das Erntekönigspaar ab, Joleen Meyer und Marven Mordhorst aus den Reihen des Erntevereins Affinghausen, der das Traditionsfest ausrichtet. Die Zahl der Erntewagen überrascht Marven Mordhorst nicht, „im vergangenen Jahr waren es auch so viele.“ 

Klassische und moderne Motive treffen sich auf der Straße

2016 wurde der Umzug zum ersten Mal „in großem Stil“ aufgezogen, erinnerte Bürgermeister Jürgen Köberlein, „davor waren vielleicht zwei oder drei dabei. Dass es jetzt so eine große Beteiligung gibt, liegt auch daran, dass die Mitglieder des Erntevereins so aktiv sind.“ Nicht ausschließlich aus Affinghausen, auch aus Sudwalde, Schwaförden, Albringhausen und Engeln beteiligen sich Vereine und Gruppen am Umzug – gegenseitige Besuche bei den Erntefesten haben sich etabliert, sodass es mehr als eine Gelegenheit gibt, die liebevoll gestalteten Erntewagen zu sehen.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Ernteverein Affinghausen – derzeit sind es 16 – kümmern sich um die Organisation, stellen Strohkunstwerke an den Ortseingängen auf, um auf das Erntefest hinzuweisen, binden die Erntekrone, organisieren Preise für die Verlosung. Von ihnen wurde auch der Ackerwagen prächtig geschmückt, der die Einfahrt von Familie Mordhorst ziert. Und dort sind sie unterwegs, um die Umzugsteilnehmer mit Getränken zu versorgen, während der Spielmannszug Affinghausen zur Unterhaltung aufspielt. Joleen Meyer und Marven Mordhorst tragen den ersten Teil des Erntegedichtes vor, dann macht sich die Kolonne der 14 Gespanne auf den Weg zurück zum Gasthaus Bensemann. „Diesmal fahren wir langsamer eine große Runde durchs Dorf“, kündigt Jürgen Köberlein an, „damit die Einwohner die Wagen ausgiebig bewundern können – und die Jungs, die ihre Dinocars geschmückt haben, auch hinterher kommen.“

Von vorne sieht es auch wie ein Landmaschinen-Ausstellung: 14 Erntewagen nahmen am Umzug teil.

Im Saal wird die Krone aufgestellt und Frank Bremer vom Spielmannszug begleitet auf dem Akkordeon – wie schon seit vielen Jahren – die Erntefestgäste, die „Nun danket alle Gott“ singen. Das Erntekönigspaar rezitiert den zweiten Teil des Gedichtes, Kaffee und Kuchen kommen auf den Tisch, die Tombola-Lose werden verkauft. Am späten Abend wird die Erntekrone „amerikanisch“ versteigert, die Einnahmen fließen in das Fest des kommenden Jahres – das Erntefest 2017 wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. 

ab

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