Gesangvereins Schmalförden beim Chortreffen „Cantate Amsterdam“

„Die Sprache ist universell“

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„Die Sprache der Musik ist universell“: Diese Erfahrung machten die Mitglieder des Gesangvereins Schmalförden am vergangenen Wochenende beim internationalen Chortreffen „Cantate Amsterdam“.

Schmalförden - „Die Sprache der Musik ist universell“: Diese Erfahrung machten die Mitglieder des Gesangvereins Schmalförden am Wochenende. „Wir haben wahre Sternstunden erlebt“, heißt ihr Resümee im Rückblick auf die Begegnungen mit walisischen, irischen und niederländischen Sängerinnen und Sängern beim internationalen Chortreffen „Cantate Amsterdam“.

Schon am Anreisetag stand das erste Konzert auf dem Programm: In der von dem Architekten Cuypers im neo-gotischen Stil entworfenen Vondelkerk, die seit 1977 Kulturzentrum in der westlichen Altstadt ist, traf der Gesangverein auf den „Goois Vrouwen Koor“ aus Hilversum und die „Carrigaline Singers“ aus Irland.

Am Sonntag folgte ein Gemeinschaftskonzert von sieben Chören in der ebenfalls zu einem Konzertsaal umgebauten „Posthoornkerk“. Unter der Leitung von Inge Nickel war der Gesangverein aus Schmalförden mit „Sie liebt dich“ (Lennon/McCartney) und begleitet von Uli Preuss (Piano), Robert Strahmann (Solo), Anne-Marie Borchers und Neele Schumacher (Flöte) mit „California Dreaming“ (Arlan/Harburg) an dem Konzert beteiligt.

Eindruck hinterließ der „Homo-Lesbo Rozenkoor“ aus Amsterdam mit seinem Musiktheater-Projekt, aber auch die irischen „Carrigaline Singers“, die auf Konzerterfahrungen mit dem Startenor José Carreras zurückblicken können, oder die „Cantorion Creigiau“ aus Wales mit Chorleiterin „Opern-Diva“ Mair Roberts, die bereits die englische Königin „amused“ haben. Krönender Abschluss des Begegnungsprogramms war das Farewell-Dinner im Konferenzsaal des Hotels Schiphol mit ausgedehntem „Nachsingen“ bis in die Nacht – auf Deutsch, Englisch, Walisisch, Irisch, Norwegisch und auf „Platt“.

Der Gesangverein hatte am Sonntagmorgen seinen letzten Auftritt beim Gottesdienst in der St. Nicolaaskerk in Edam: Auf besonderen Wunsch der Schmalfördener hatte Wolfgang Buchmann („music & friends“) den Kontakt zu der Kirchengemeinde hergestellt. Zum Abschied packten die (Shanty-)Sänger des Gesangvereins im Fischerort Volendam ihre Instrumente aus. Mit Blick auf das Ijsselmeer gaben die „Schmalver Buddelschippers“ ein Open-Air-Konzert am idyllischen Hafen. Nicht nur die Mitglieder des choreigenen Fanclubs, sondern auch Passanten aller Nationalitäten zückten Film- und Fotoapparate .

„Ihr seid alle Individualisten und wir haben viele Neue in unseren Reihen. Trotzdem haben wir in kurzer Zeit gemeinsam tolle Arbeit geleistet“, lobte Inge Nickel den Chor, der mit 42 Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 24 und 80 Jahren und vier Gästen unterwegs war. Die Gruppe war begeistert von den Konzerten, aber auch vom Flair der Weltstadt Amsterdam. Und von der zehn Minuten vom Zentrum entfernten Landidylle in der Holzschuhmacherei und Käserei von Roel van Wees – ein Tipp von Gästeführerin Ine Bink. Seit 1999 haben Chorreisen im Zwei-Jahres-Rhythmus einen festen Platz im Terminkalender der Schmalfördener. Über das Ziel für 2018 werden sie Anfang nächsten Jahres abstimmen. Aktuell steht ein anderes Projekt an: Im Mai und im Juni feiert der Gesangverein sein 125-jähriges Bestehen.

mks

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